Post sorgt erneut für Ärger: Briefe sollen wieder teurer werden

So drastisch wird die Anhebung des Briefportos ausfallen

Post sorgt erneut für Ärger: Briefe sollen wieder teurer werden

Dass das Briefporto dieses Jahr angehoben werden sollte, war bereits bekannt. Doch nun soll eine Verordnung des Bundeswirtschaftsministeriums der Deutschen Post bei der Anhebung einen noch größerer Spielraum gewähren. Somit könnte das Porto für einen Standardbrief von bisherigen 70 Cent auf bis zu 85 oder sogar 90 Cent steigen.

Und dabei soll es nicht bleiben...

Post sorgt erneut für Ärger: Briefe sollen wieder teurer werden

Auch andere regulierte Postprodukte, wie das Porto von Postkarten oder Auslandsbriefen, sollen von der Preiserhöhung betroffen sein. Wie hoch genau der neue Preis für die jeweiligen Frankierungen sein wird, ist bisher noch nicht bekannt.

Immerhin soll die Preiserhöhung jetzt erst später als bisher geplant in Kraft treten. War zuvor noch eine Änderung ab April vorgesehen, soll diese nun erst im Sommer erfolgen.

Was der Grund für diese kurzfristige Änderung ist, erfährst du auf der nächsten Seite...

Post sorgt erneut für Ärger: Briefe sollen wieder teurer werden

Weil die Digitalisierung dafür gesorgt hat, dass die Menge an Briefen seit Jahren zurückgeht, fällt es der Deutschen Post immer schwerer, auch weiterhin profitabel zu bleiben. Das Staatsunternehmen hatte deswegen gefordert, die Preise erhöhen zu dürfen, um in der Lage zu sein, die konstanten Kosten auf Dauer zu decken. 

Diese Preiserhöhung war der Deutschen Post von der Bundesnetzagentur im Januar zwar zugestanden worden, allerdings fiel sie sehr viel kleiner aus, als sich das Unternehmen dies erhofft hatte. Mit einer Preiserhöhung von 4,8% für alle Produkte zusammen hätte sie so allein den Preis des Standardbriefs auf 80 Cent erhöhen können. Andere Produkte wären von der Veränderung ausgeschlossen geblieben.

Nun hat das Bundeswirtschaftsministerium beschlossen, die Postentgeltverordnung zu ändern und dem Unternehmen auf diese Weise einen größeren Preisspielraum zu ermöglichen. Genauere Informationen hierzu bleiben abzuwarten.