Soldat rettet Hund in Syrien: Dieser legt dann fast 5000 Kilometer zurück

Eine außergewöhnliche Freundschaft

Als der britische Soldat Sean Laidlaw in Syrien stationiert wurde, hätte er garantiert nicht damit gerechnet, dass er das Kriegsgebiet mit einer neuen vierbeinigen besten Freundin wieder verlassen würde. Und doch wurde genau dieser Prozess in Gang gesetzt, als Laidlaw die kleine Hündin aus den Trümmern eines explodierten Gebäudes barg und ihr den Namen "Barrie" verpasste.

Wie diese unwahrscheinliche Freundschaft sich weiterentwickelte, erfährst du auf der nächsten Seite:

Nachdem der Soldat den Welpen zunächst einmal mit ein wenig Wasser und Futter versorgt hatte, brachte er sie in eine sichere Zone, wo sie vor weiteren Bomben geschützt war. Verständlicherweise war Barrie zunächst wenig zutraulich und ließ sich nicht mal anfassen. Nach und nach jedoch gewann Laidlaw ihr Vertrauen, sodass sie ihm irgendwann nicht mehr von der Seite wich und so zu seiner größte emotionale Stütze wurde.

Diese Zuneigung ging sogar soweit, dass der Soldat die Hündin in seinem Zimmer wohnen ließ, ihr eine schusssichere Weste verpasste und ihr ein Spielzeug aus Jeans bastelte.

Was passierte, als Laidlaw das Land verlassen musste, erfährst du auf der nächsten Seite:

Weil sich der Transport von Tieren aus Syrien heraus nicht besonders einfach gestaltet, musste Laidlaw, als seine dortige Zeit vorbei war, die kleine Barrie zunächst zurücklassen.

Es lag ihm jedoch so viel daran, der Hündin ein neues Zuhause zu geben, dass er sich direkt mit der Organisation "War Paws" in Verbindung setzte, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Hunde aus Kriegsgebieten in eine neue Heimat zu transportieren.

Hierfür war es jedoch zunächst notwendig, Barrie auf mögliche Krankheiten zu untersuchen. Da diese Untersuchungen im Irak stattfinden, ging ihre Reise erst einmal dorthin. Direkt darauf stand ihr ein zweimonatiger Aufenthalt in Jordanien bevor.

Zusätzlich begab sich Barrie in den folgenden sieben Monaten auf eine Reise von insgesamt knapp 5000 Kilometern, wobei sie fünf Länder durchquert und zwei Kriegsgebiete passierte. 

Wie sie es schließlich doch zurück zu Laidlaw schaffte, erfährst du auf der nächsten Seite:

Das Wiedersehen der beiden Freunde fand dann schließlich in Paris statt, wo der Soldat seine Hündin abholte. Laidlaw hatte zunächst Bedenken, dass Barrie sich während seiner Abwesenheit zu stark verändert haben könnte oder ihn nicht wiedererkennen würde. Tatsächlich entpuppte sich das langersehnte Treffen für ihn dann aber als einer der „glücklichsten Moment aller Zeiten".

Weil sie ihm während seines Syrienaufenthalts ein Stück Normalität und Ablenkung schenken konnte, hat Laidlaws Ansicht nach nicht er der Hündin das Leben gerettet, sondern sie das seine.