Gebühren an Geldautomaten: So vermeidet ihr die Kostenfalle

Umsonst Geld abzuheben ist kaum noch möglich

Gebühren an Geldautomaten: So vermeidet ihr die Kostenfalle

Wo kostet das Abheben Geld?

10 % der deutschen Sparkassen haben das kostenlose Abheben am Automaten abgeschafft. Mindestens 200 der Volks- und Raiffeisenbanken sind gefolgt. Die meisten dieser Banken liegen in ländlichen Gebieten, da sie dort kaum Konkurrenz haben. 

Wie hoch sind die Gebühren?

Die Gebühren sind relativ unterschiedlich. Am höchsten sind sie für Kunden, die ein günstiges oder kostenloses Konto haben. Bei den Sparkassen kann man meistens ein oder zweimal pro Monat kostenlos Geld abheben und muss danach Gebühren von 19 Cent bis zu einem Euro bezahlen. Bei Volks- und Raiffeisenbanken muss man schon beim ersten Geld abheben bis zu 40 Cent zahlen. 

Wie kann man die Gebühren vermeiden?

Verbraucherschützer vermuten, dass in Zukunft fast alle Banken Geld für das Abheben verlangen werden. Daher macht es keinen Sinn, jetzt die Bank zu wechseln. Wenn dieses Geschäftsmodell funktioniert, werden früher oder später alle nachziehen. Es gibt allerdings Anbieter, die Kreditkarten haben, mit denen man weltweit kostenlos Geld abheben kann. Dazu gehört zum Beispiel die Internetbank DKB. Mittlerweile kann man außerdem Geld an Supermarktkassen abheben. Bei Penny, Rewe oder Aldi-Süd geht das ab einem Einkaufswert von 20 Euro. Da kann man sich zumindest sicher sein, dass keine versteckten Gebühren anfallen.