Neue Studie: Man sollte nicht mehr als 25 Stunden in der Woche arbeiten

Arbeit wird eben überbewertet

Neue Studie: Man sollte nicht mehr als 25 Stunden in der Woche arbeiten

Wir kennen es alle: Die Woche war wahnsinnig anstrengend, die Arbeitstage waren lang und man hat ständig Stress auf der Arbeit. Dass in Schweden eine 30-Stunden-Woche getestet wird und wir hier mit den 40-60 Stunden pro Woche klarkommen müssen, macht es uns nicht gerade einfacher.

Nun hat eine Studie aus Australien gezeigt, dass solche langen Arbeitstage und -wochen tatsächlich schädlich sind. 

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Neue Studie: Man sollte nicht mehr als 25 Stunden in der Woche arbeiten

Die Universität Melbourne untersuchte die Effektivität einer 3-Tage-Woche und stellte fest, dass bei einer 25-Stunden-Woche das Gehirn am funktionsfähigsten ist und dementsprechend die beste Arbeit leistet. Dabei wurden 3.000 Männer und 3.500 Frauen beobachtet: In den ersten 25 Stunden nehmen ihre geistigen Fähigkeiten konstant zu. Doch danach sinken die Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, das Erinnerungsvermögen, die Lernfähigkeit, das Problemlösen und auch die Kreativität. 

Außerdem stellten Wissenschaftler fest, dass zu lange und anstrengende Arbeitstage zu physischer und psychischer Belastung führen und dadurch die Gehirnzellen beschädigen können. 

Doch es gibt noch einen Haken...

Neue Studie: Man sollte nicht mehr als 25 Stunden in der Woche arbeiten

Wer nun von einem Arbeitsleben in Teilzeit hofft, hofft vergebens. Denn die Studie wurde nur mit Menschen über 40 Jahren durchgeführt. Das heißt, dass die Ergebnisse auch nur auf diese Altersklassen zutreffend sind. Hierbei gab es aber keinen Unterschied zwischen Mann und Frau.

Die Forscher sagen, dass diese 25-Stunden-Grenze bei jüngeren Personen nicht gilt, weil diese besser mit dem Arbeitsstress klarkommen können. Ihre Gehirne sind deutlich belastbarer, weil sie sich schneller erholen. 

Ob nun eine 25-Stunden-Woche eingeführt wird, bleibt abzuwarten...