Sein Bein musste amputiert werden – also hat er es gebraten!

Ein Dinner der besonderen Art

Sein Bein musste amputiert werden – also hat er es gebraten!

Wie oft denkt ihr im Alltag darüber nach, was man mit Beinen noch so anstellen könnte, wenn man sie nicht zum Gehen bräuchte? Vermutlich so gut wie nie – schließlich sind unsere Beine (zum Glück!) fester Teil unseres Körpers und die Frage selbst klingt schon so absurd, dass einem auf den ersten Blick kaum eine gute Antwort einfällt.

Was aber, wenn man zufällig in eine Situation gerät, in der genau diese Frage aktuell wird? Ein Reddit-Nutzer stand vor dieser Frage, als er nach einem schweren Motorradunfall keine Aussicht mehr darauf hatte, sein linkes Bein jemals wieder benutzen zu können. Also entschied er sich schließlich auf den Rat seiner Ärzte hin zu einer Amputation ...

Er hatte verschiedene Pläne für sein abgetrenntes Bein – doch setzte nur einen in die Tat um ...

Sein Bein musste amputiert werden – also hat er es gebraten!

Auf Reddit erzählte der Mann unter dem Nutzernamen IncrediblyShinShart, dass er sich nach der Operation entschieden hatte, sein Bein mit nach Hause zu nehmen, was nach ein wenig Papierkram auch möglich war.

Zunächst hatte er mehr oder weniger kreative Ideen für die Zukunft seines Beines: Als Türstopper oder Lampenhalter sollte es dienen. Aber schließlich nutzte er die (hoffentlich) einmalige Gelegenheit, um sich und seinen Freunden ein Abendessen der besonderen Art zu zaubern ...

Was der Mann selbst dazu sagte, lest ihr auf der nächsten Seite.

Sein Bein musste amputiert werden – also hat er es gebraten!

Mit seinem Bein Zuhause, lud er zehn seiner engsten Freunde zum Abendessen ein. An sich nichts Ungewöhnliches: Nach eigener Angabe gab es Apfelstrudel, Quiche, Schokoladenkuchen, Cocktails und Tacos. Aber die Tacos hatten es buchstäblich in sich: Zusammen mit Gemüse briet er das Fleisch seines abgetrennten Beines an und servierte es als Füllung für den Hauptgang!

Eines vorweg: Die Freunde wussten, was da auf sie zukommt und willigten ein, an dieser ungewöhnlichen Erfahrung teilzunehmen. Der "Spender" des Abendessens sagte anschließend selbst, dass das Fleisch zwar zäh, aber sehr intensiv im Geschmack gewesen sei ...

Werden Menschen so zu Kannibalen? Dieser Mann zumindest nicht, wie ihr auf der nächsten Seite lest.

Sein Bein musste amputiert werden – also hat er es gebraten!

Hat dieses besondere Abendessen nun dazu geführt, dass es mehr Kannibalen auf der Welt gibt? Das laut eigener Aussage nicht, allerdings hat es die Einstellung des Mannes gegenüber Kannibalismus geändert. Immerhin gibt es zum einen indigene Völker, die darin ein Ritual sehen. Er schrieb, dass das Stigma und die Vorurteile, die damit einhergehen, oftmals mit einer Selbstüberschätzung einhergehen. Hinzu komme, dass es zu Notsituationen kommen könne, in denen er auch den Verzehr von Menschenfleisch als letzte Option möglich sei.

Wie auch immer man dazu steht – illegal hat sich der Mann nicht verhalten. Er hat sein Fleisch nicht verkauft und gab es seinen Freunden mit deren informierten Einverständnis. Ob es eine gute Idee war, steht hingegen auf einem anderen Blatt ...