Neue "Zombie"-Krankheit bei Rehen könnte auch bald Menschen befallen

Die Krankheit endet immer tödlich

Neue "Zombie"-Krankheit bei Rehen könnte auch bald Menschen befallen

In den 1960er Jahren wurde diese Krankheit erstmals in Colorado entdeckt. Bei der "Chronic Wasting Disease", kurz CWD, handelt es sich um eine Hirnkrankheit bei Huftieren, die immer tödlich endet. In Nordamerika breitet sie sich schnell aus, 24 US-Bundesstaaten und zwei kanadische Provinzen sind bereits davon betroffen, so das Center for Disease Control and Prevention (CDC)

Doch worum handelt es sich bei der Krankheit genau? Und warum ist sie so gefährlich?

Neue "Zombie"-Krankheit bei Rehen könnte auch bald Menschen befallen

Nicht umsonst nennt man diese Krankheit umgangssprachlich auch "Zombie"-Krankheit. Denn die Huftiere, wie etwa Hirsche und Rehe, die davon betroffen sind, leiden an einer Prionenerkrankung. Dabei entsteht ein abnormales Prion (eine Form von Protein), das sich in den Gehirnzellen des Tieres sammelt und das zentrale Nervensystem angreift. Diese betroffenen Gehirnzellen platzen und hinterlassen mikroskopisch kleine Leerräume.

Die Krankheit endet immer tödlich und ist ansteckend. Forscher denken, dass sie über Speichel, Urin und Fäkalien übertragbar ist. 

Doch nun könnte sie auch Menschen betreffen...

Neue "Zombie"-Krankheit bei Rehen könnte auch bald Menschen befallen

Experten warnen, dass auch Menschen von dieser ansteckenden CWD-Erkrankung betroffen sein können. Zwar sind noch keine Fälle bekannt, bei denen sich Menschen angesteckt haben, jedoch wird vermutet, dass man sich durch den Verzehr von kontaminiertem Fleisch anstecken könnte.