Das passiert in deinem Gehirn, wenn du Wein trinkst

Besser als jeder Sport!

Das passiert in deinem Gehirn, wenn du Wein trinkst

Wein zu schmecken funktioniert genau so, wie wir Farben sehen.

Shepherd erklärt in seinem Buch, dass die Moleküle im Wein selbst keinen Geschmack haben - dieser entsteht in unserem Gehirn; genauso ist es mit Farben. Wir sehen Farben nur, weil alles um uns herum Licht reflektiert, und die Wellenlänge dieser Lichtstrahlen empfangen wir als unterschiedliche Farben.

So funktioniert es mit dem Wein: Er wirkt sich auf unsere Geruchs- und Geschmacksrezeptoren aus, und die Reaktion darauf entsteht im Gehirn. Der Wein sendet "Signale" an alle möglichen Ecken des Hirns; das läuft daraufhin auf Hochtouren, beschert uns mit Glücksgefühlen oder Erinnerungen. All das fließt zu dem Geschmack zusammen, den wir beim Genuss von Wein erfahren. Shepherd fasst das so zusammen: "Der Geschmack ist nicht im Wein; der Geschmack entsteht im Gehirn des Schmeckers." Das kann von vielen Faktoren beeinflusst werden: Welches Geschlecht wir haben, wie alt wir sind, wie gut es uns geistig geht und sogar die Zusammensetzung unserer Spucke - all das hat einen Einfluss darauf, wie uns der Wein schmeckt. Fakt ist aber: Der Genuss von Wein trainiert dein Gehirn!

Um diesen Effekt zu erzielen, solltest du allerdings nicht literweise Wein trinken. Stattdessen solltest du ihn wirklich genießenindem du einen Schluck ein wenig im Mund behältst und ihn wirklich schmeckst. Dann kannst du sicher sein, dass dein Gehirn wirklich warm läuft.