Achtung! Nur SO kochst du Reis richtig

Vorsicht vor der Arsenbelastung!

Achtung! Nur SO kochst du Reis richtig

Wie gefährlich ist Reis wirklich für uns?

Durchschnittlich verspeist jeder Deutsche mehrere Kilo Reis im Jahr. Zwar ist die italienische Pasta weiterhin Lieblingsbeilage hierzulande, doch auch die Getreidekörner sind beliebt. Kein Wunder: Reis enthält viele Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine - doch kann auch zu Herzversagen führen! Die Nebenspeise enthält auch immer einen recht hohen Arsen-Anteil. Ein Gift, welches man in belastetem Grundwasser und im Boden findet und beim Menschen im schlimmsten Fall zu Herz- und Krebserkrankungen führen kann. Im Magazin Öko-Test wurden sieben Reissorten getestet und unglaubliche sechs davon wiesen einen zu hohen Anteil des Giftes auf. Auch vor Reiswaffeln warnt der Langzeittest! Doch keine Sorge, den Arsen-Problemen kann man vorbeugen - man muss nur wissen, wie man den Reis am besten abkocht. 

Achtung! Nur SO kochst du Reis richtig

So bereitest du den Reis richtig zu!

In einer britischen TV-Sendung haben Wissenschaftler der Queens Universität in Belfast untersucht, wie die Arsenbelastung bei verschiedenen Koch-Prozessen variiert - mit interessanten Ergebnissen! Kocht man einen Teil Reis mit zwei Teilen Wasser, bleibt der Gift-Anteil in den Getreidekörnern quasi gleich. Erst wenn man einen Teil Reis mit knapp fünf Teilen Wasser aufkocht, sinkt die Belastung. Noch besser: die leckere Beilage über Nacht einweichen lassen. So kann die Arsenbelastung um über 80 Prozent gesenkt werden, fand das Team um den Forscher Andy Merhag in der britischen TV-Show "Trust me, I'm a doctor" heraus. 

Zu merken ist also: Den Reis im Idealfall schon am Abend zuvor einweichen lassen. So kannst du deine Beilage am nächsten Tag noch mehr und vor allem ohne Sorgenfalten genießen!