Frau in Österreich forderte, Menschen wieder in Konzentrationslager zu bringen

Jetzt steht ihr Urteil fest.

Frau in Österreich forderte, Menschen wieder in Konzentrationslager zu bringen

Hassparolen, rassistische Beleidigungen, Aufrufe zur Gewalt: Viele Leute sind leider immer noch der Ansicht, dass sie im Internet sagen können, was sie wollen. Dass dies aber tatsächlich nicht der Fall ist, musste nun eine 31-jährige Österreicherin feststellen, als sie in einem Facebook-Post dazu aufforderte, Menschen wieder in Konzentrationslager zu bringen.

Was genau die Frau in ihrem Post sagte, erfährst du auf der nächsten Seite:

Frau in Österreich forderte, Menschen wieder in Konzentrationslager zu bringen

Während der Gerichtsverhandlung las die Staatsanwältin die entsprechenden Kommentare der Angeklagten vor und löste damit allgemeines Entsetzen aus:

"Solche Leute gehören in die Gaskammer. Als Adi noch Reichskanzler war, gab es sowas nicht, die kamen sofort ins KZ, was heute auch wieder gehört"

Nicht genug, dass die Österreicherin die Nutzung von Gaskammern verherrlichte; sie verpasste dem damaligen Diktator auch noch einen niedlichen Spitznamen.

Wie die Frau sich während der Verhandlung zu ihrer provokanten Bemerkung äußerte, erfährst du auf der nächsten Seite.

Frau in Österreich forderte, Menschen wieder in Konzentrationslager zu bringen

Die Österreicherin bekannte sich zwar am Montag vor dem Schwurgerichtshof schuldig, allerdings war sie der Ansicht, sie sei einfach missverstanden worden. In einem Versuch, ihre Bemerkung zu relativieren, behauptete die Frau, ihre Bemerkung beziehe sich ledigilich auf Vergewaltiger. So sagte sie: „Das war nicht in Ordnung von mir. Ich habe jedoch keine pauschale Gruppe gemeint, sondern nur Leute, die Frauen vergewaltigen.“

Wie diese Verteidigung bei der Richterin ankam, erfährst du auf der nächsten Seite:

Frau in Österreich forderte, Menschen wieder in Konzentrationslager zu bringen

Die vorsitzende Richterin zeigte sich von der Rechtfertigung der Angeklagten wenig beeindruckt. Sie verurteilte die 31-Jährige zu 18 Monaten Haft. 6 Monate davon wird die Frau auf jeden Fall absitzen müssen. Der ausschlaggebende Grund hierfür war eine Zeugenaussage, wonach die Verurteilte in der Vergangenheit bereits häufiger über Juden und Gaskammern gehetzt haben soll. 

Hoffentlich wird dieses Urteil in Zukunft auch anderen Menschen mit diesen verqueren Ansichten eine Lehre sein.