Wissenschaft vom Küssen

Die Wissenschaft vom Küssen heißt Philematologie.

Wissenschaft vom Küssen

Das wäre doch mal ein gutes Studienfach! Die wissenschaftliche Beschäftigung mit einer der schönsten Nebensachen der Welt, dem Küssen, nennt man Philematologie (vom Lateinischen philema, dem Wort für „Kuss“).

Einerseits werden hier physiologische und biologische Aspekte des Küssens erforscht: So wurde herausgefunden, dass man 34 Gesichtsmuskeln zum Küssen und 112 weitere „für die korrekte Haltung“ benötigt. Und: Ein Mensch verbringt im Schnitt von 70 Lebensjahren mehr als 76 Tage mit Küssen.

Aber auch soziale und kulturelle Aspekte des Küssens sind in der Philematologie von Bedeutung: Dass er historisch etwa als Besiegelung von Verträgen (also als gesellschaftliches Signal) verwendet wurde. Oder wie sich das Küssen als Zuneigungsbezeugung in der Öffentlichkeit über die Jahrzehnte als selbstverständlich etabliert hat. Das hat aber auch Schattenseiten: Laut der Kussforscherin Dr. Ingelore Ebberfeld küssen nämlich zehn Prozent der Menschen nicht gern.

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Wissenschaft vom Küssen
Lisa

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