Shitstorm gegen die "Höhle der Löwen"

Warum die Fans sauer auf die Investoren sind

Die neue Staffel der Vox-Sendung "Die Höhle der Löwen" hat angefangen und sofort gibt es einen mächtigen Aufreger seitens der Fans. Der Grund dafür ist ganz einfach die Entscheidung der Investoren: Weil sie in ein Projekt nicht investierten, sind die Fans nun sauer und beschimpfen die Jury-Mitglieder. 

Was dahinter steckt, erfahrt ihr auf den nächsten Seiten. 

Ein Patientensimulator soll Leben retten

Das Projekt, um das es geht, ist von Dr. Jens Schwindt. Er stellte eine Erfindung vor, die einen guten Zweck hatte - und zwar Leben zu retten. Der 44-Jährige hatte den weltweit kleinsten Patientensimulator entwickelt und wollte dafür 1 Million Euro haben, um die Idee zu verfeinern. Mit diesem Simulator könnten Ärzte an einem Frühchen üben, bestimmte Operationen durchzuführen, um im Zweifel mehr Frühgeburten zu retten. Das wäre ein medizinischer Durchbruch und würde Ärzten auf der ganzen Welt helfen, diese Fähigkeiten zu trainieren. 

Obwohl die Investoren von der Idee begeistert waren und sogar emotional reagierten, investierte keiner von ihnen. Ein riesiger Schock für die Fans!

Shitstorm gegen die "Höhle der Löwen"

Die Reaktionen der Fans

Die Zuschauer können die Entscheidung der Investoren nicht nachvollziehen. In der Sendung wurde schon in Ideen investiert, die wenig Sinn ergeben und der Menschheit keineswegs weitergeholfen haben, glauben sie. Doch jetzt gibt es einmal etwas wirklich Sinnvolles und alle lehnen ab. Vor allem weibliche Zuschauer, die schon Fehlgeburten erlebt hatten, machen ihrem Ärger Luft. Auf Twitter wettern daher viele Zuschauer gegen die Investoren und würden am liebsten selber investieren. Doch dazu kam es leider nie. 

Die Investoren grenzen sich jedoch klar ab und geben zu: Ihnen geht es ums Verkaufen. Das sei bei diesem Produkt schwierig, da die Zielgruppe zu klein und zu speziell sei. 

Wir sind gespannt, wie es mit der Sendung weitergeht und ob ein Imageschaden entstanden ist.