Playstation für 9,29 EUR: So hat ein 19-Jähriger betrogen

Fast wäre er mit seiner dreisten Aktion davongekommen

Playstation für 9,29 EUR: So hat ein 19-Jähriger betrogen

Gerade als Schüler oder Student ist man öfter mal knapp bei Kasse. Das macht es einem besonders schwer, wenn man ständig von Werbung für die neusten und tollsten Produkte beschallt wird, sich aber eingestehen muss, dass man sich diese nicht leisten kann. Für die meisten von uns bedeutet diese Erkenntnis entweder Sparen oder aber sogar Verzicht.

Ein 19-jähriger Franzose wollte sich mit dieser Schlussfolgerung aber nicht zufrieden geben. Deswegen dachte er sich einen Trick aus, mit dem er das Objekt seiner Begierde doch noch bekommen sollte.

Was er schließlich tat, erfährst du auf der nächsten Seite...

Playstation für 9,29 EUR: So hat ein 19-Jähriger betrogen

Berichten der Regionalzeitung "L'Est Républicain" zufolge, hatte der junge Mann es im September 2018 auf eine Playstation abgesehen gehabt, als er einen Laden in Montbéliard bei Belfort betrat. Weil er aber keine 300 Euro für die Konsole zahlen wollte, legte er sie auf eine Gemüsewaage, die für ihn den Preis von 9,29 Euro errechnete und ein entsprechendes Etikett ausdruckte. Dieses klebte der 19-Jährige dann auf die Verpackung und scannte an einer Selbstbedienungskasse den veränderten Preiscode ein. Und zunächst sah es auch so aus, als sei er mit seinem Trick davongekommen.

Welcher Fehler ihn schließlich auffliegen ließ, erfährst du auf der nächsten Seite...

Playstation für 9,29 EUR: So hat ein 19-Jähriger betrogen

Scheinbar völlig berauscht von seinem anfänglichen Erfolg, wollte der junge Franzose sein Glück direkt am nächsten Tag erneut probieren - bei der gleichen Supermarktkette wie zuvor. Doch dieses Mal hatte er damit keinen Erfolg und wurde direkt erwischt.

Als der Betrüger schließlich von der Polizei vernommen wurde, behauptete er, die Playstation habe er bereits für 100 Euro weiterverkauft und überhaupt habe er sie nur "geklaut", weil er sich von dem Geld eine Fahrkarte nach Nizza, seine Heimatstadt, habe kaufen wollen.

Doch der zuständige Richter zeigte keine Gnade und verurteilte den Beschuldigten schließlich zu vier Monaten Gefängnis auf Bewährung.

Diesen Fehler macht er bestimmt nicht so schnell noch mal.