Leben nach dem Jugendknast: Das Sorgenkind der Wollnys

Die Tochter der TV-Großfamilie auf der schiefen Bahn

Eine schrecklich große Familie

Mit elf Kindern sind die Wollnys tatsächlich eine ziemlich große Familie. Das ist nicht nur für die Eltern Silvia und Dieter eine Herausforderung, sondern auch für Millionen von TV-Zuschauern des seit 2011 ausgestrahlten RTL2-Formats "Die Wollnys – Eine schrecklich große Familie" lustige Unterhaltung am Abend. 

Doch so unterhaltsam es uns auf den ersten Blick auch scheint, so ernst ist es doch in der Realität. Besonders die 17-jährige Calantha Wollny hatte in letzter Zeit mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen und wurde sogar verurteilt. 

Mehr über ihre Probleme mit der Polizei erfährst du auf der nächsten Seite!

Leben nach dem Jugendknast: Das Sorgenkind der Wollnys

Kein Engelchen

Der Schein der Instagram- und Facebook-Bilder von Calantha trügt. Denn sie ist nicht so ein Engelchen, wie sie uns glauben lässt: Im August 2016 besprühte sie eine Mitschülerin mit Pfefferspray, dabei richtete sie die Spraydose direkt auf das Gesicht des anderen Mädchens, sodass ihre Augen verätzt wurden. 

Außerdem lieferten sie und ihr Freund Alex sich mit dem geklauten Familien-Van von Mutter Silvia eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, die mit einer unsanften Landung in einem Acker endete. 

Das führte zu einem Prozess beim Jugendschöffengericht in Neuss.

Wie der Prozess ausging und wie es Calantha heute geht...

Nach dem Prozess vor dem Jugendschöffengericht in Neuss , in dem sie die Tat zuerst bestritt, wurde Calantha zu zwei Wochen Dauerarrest in einer Jugendarrest-Anstalt verurteilt. 

Heute hat sich vieles bei der Jugendlichen verändert. Ihre Mutter Silivia erklärte in einem Interview mit Promiflash: „Also, der Calantha geht es sehr gut, wir haben sie auf den rechten Weg gebracht.“ Das habe Calantha vor allem einer Therapie zu verdanken, zu der sie Silvia überredet hat. 

Auf die Frage, ob Silivia ihrer Tochter all diese Taten übel nehme, beteuerte sie: „Ich sag mir immer, es sind pubertierende Kinder. Ich war auch nicht immer das bravste Kind. Man muss auch verzeihen können, man muss auch ein Auge zudrücken können.“