Vater muss ins Gefängnis, weil er seine Kinder damit fütterte:

Die Kinder befinden sich jetzt in psychologischer Betreuung ...

Vater muss ins Gefängnis, weil er seine Kinder damit fütterte:
Quelle: Pixabay

Die meisten Eltern achten darauf, ihre Kinder zu einer gesunden und ausgewogenen Lebensweise zu erziehen. Kein Wunder also, dass Sätze wie 'Iss wenigstens dein Gemüse!' zu den Standard-Phrasen im elterlichen Repertoire gehören. Ab und an will man den Nachwuchs aber auch mal belohnen – klar, tun wir bei uns selbst ja schließlich auch. Und wozu greifen wir in einem solchen Fall erfahrungsgemäß? Ganz bestimmt nicht zu Brokkoli, Banane und Co. – stattdessen darf es so zuckrig sein, wie nur möglich. Ist ja alles halb so wild, solange solche Snacks nicht die Hälfte der kindlichen Ernährungspyramide ausmachen. 

Ein Vater aus Frankreich scheint letzteres Prinzip jedoch nichts so ganz verstanden zu haben – und wanderte dafür sogar ins Gefängnis.

Vater muss ins Gefängnis, weil er seine Kinder damit fütterte:
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Cola und Kekse? Klingt in unseren Ohren nach einer nicht ganz so schlechten Kombi. Als Kinder hätten wir uns über dieses 'Mittagessen' sicherlich gefreut. Doch jetzt stellt euch nur mal vor, eure Eltern würden euch täglich eine solche Ration auftischen. Vitamine, Mineralstoffe, Abwechslung? Fehlanzeige! 

Umso erschreckender ist es, dass ein Vater aus Frankreich seinen Nachwuchs mit eben dieser bedenklichen und ungesunden Ernährungsweise quälte. Er gab seinen drei und vier Jahre alten Söhnen ausschließlich Cola und Kekse zu essen. Noch dazu war er gewalttätig, verwehrte den Kindern jegliches Spielzeug und ließ sie ohne Decken auf einfachen Matratzen schlafen. Dafür wurde er nun von einem Gericht in Limoges zu drei Monaten Haft verurteilt – sein bestehendes Alkoholproblem dürfte sich dabei mildernd auf das Urteil ausgewirkt haben.

Doch drei Monate Haft wiegen lange nicht die tiefgreifenden Schäden auf Seiten der Kinder auf: 

Vater muss ins Gefängnis, weil er seine Kinder damit fütterte:
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Die beiden drei- und vierjährigen Jungen wurden zwar an Pflegefamilien vermittelt, die ihnen deutlich mehr Liebe schenken als ihr leiblicher Vater, leiden jedoch trotzdem noch an den Folgen der Vernachlässigung: Während dem älteren Sohn sieben verfaulte Milchzähne gezogen wurden, spricht der jüngere Sohn kein einziges Wort. Beide befinden sich in psychologischer Behandlung, jedoch ist fraglich, ob sie dieses dunkle Kapitel ihres Lebens jemals vergessen werden können ...