Während der Vater shoppt: Mädchen (6) erdrosselt Bruder (1) im Auto

Jegliche Hilfe kam für den Kleinen zu spät

Während der Vater shoppt: Mädchen (6) erdrosselt Bruder (1) im Auto
Quelle: Pexels

Kinder sind unberechenbar. So liebenswert, lustig und unschuldig sie sind, ist es deshalb wichtig, als Eltern immer ein Auge auf seinen Nachwuchs zu haben. Dies musste ein Vater aus Houston, Texas nun auf besonders schmerzliche Art und Weise erfahren: Er ließ seine beiden Kinder unbeaufsichtigt im Auto, um Shoppen zu gehen. Doch als er zurückkehrte, war nur noch eines der Kinder am Leben.

Was war in der Zwischenzeit passiert?

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Der 26-jährige Adrian Dreshaun Middleton aus Houston fuhr zusammen mit seiner sechsjährigen Tochter und seinem einjährigen Sohn in die Stadt, um Shoppen zu gehen. Bei einem großen Bekleidungsgeschäft angekommen stieg er aus und entschied kurzerhand, den Nachwuchs im Auto zu lassen – unbeaufsichtigt. Nach eigenen Aussagen ließ er Motor und Klimaanlage am Laufen, versorgte die Kinder mit Snacks und schaltete ihnen zur Überbrückung der Wartezeit einen Film an. 

Wie unverantwortlich sein Verhalten aus elterlicher Sicht war, wurde ihm erst klar, als er nach einer Stunde und 40 Minuten wieder zum Wagen zurückkehrte ...

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Als er von seiner unbeschwerten Shopping-Tour zurückkehrte, fand er seinen einjährigen Sohn bewusstlos vor – er hatte den Anschnallgurt um den Hals gewickelt. Daneben saß seine sechsjährige Tochter völlig aufgelöst und in Tränen. Ein Notarzt, der binnen weniger Minuten vom Vater verständigt wurde, kam zu spät: Der Kleine wurde in einer nahegelegenen Kinderklinik für tot erklärt. 

Doch wie kam es zu dem Unglück? Nach Angaben der Tochter hatte der Einjährige zu weinen begonnen und nicht mehr aufgehört. Sie sei mit der Situation so überfordert gewesen, dass sie ihm den Anschnallgurt um den Hals gelegt hatte. Als der Kleine sich nicht mehr bewegte, so das Mädchen, dachte es, er sei eingeschlafen. Tatsächlich hatte sie ihn unbeabsichtigt erdrosselt. Aufgrund ihres jungen Alters drohen ihr jedoch keine rechtlichen Konsequenzen.

Der Vater wurde hingegen kurz darauf verhaftet. Er hat nicht nur seine Aufsichtspflicht verletzt, sondern auch das Leben seines Sohns auf dem Gewissen – und das alles nur für eine kleine Shoppingtour ...