Der „stille Mörder“: Bauchaortenaneurysma und worum es sich handelt

Eine halbe Million Deutsche sind betroffen

Der „stille Mörder“: Bauchaortenaneurysma und worum es sich handelt

Normalerweise funktionieren unsere natürlichen Warnreflexe gut: Wenn mit unserem Körper etwas nicht stimmt, treten bestimmte Symptome auf und wir merken, dass Handeln notwendig wird. Allerdings gibt es auch Krankheiten, die keine oder kaum Beschwerden hervorrufen. Das Fatale: Diese Erkrankungen können tickende Zeitbomben sein!

Von einem dieser „stillen Mörder“ sind sogar rund eine halbe Million Deutsche betroffen: dem Bauchaortenaneurysma. Oft ist es hier bereits zu spät, wenn die Beschwerden auftreten …

Worum es sich bei einem Bauchaortenaneurysma handelt und was zu tun ist, lest ihr auf den nächsten Seiten.

Der „stille Mörder“: Bauchaortenaneurysma und worum es sich handelt

Wer ein Bauchaortenaneurysma hat, dessen Bauchschlagader ist stark erweitert. Diese hat bei gesunden Menschen eigentlich einen Durchmesser von nur zwei Zentimetern. Bei der Erkrankung liegt dann aber eine Ausbuchtung von mehr als drei Zentimetern vor – und das kann zum reißen der Bauchaorta führen. Das ist hochgradig lebensgefährlich und kann zum Tod führen, wie das Ableben Albert Einsteins zeigt.

Betroffene haben zunächst keine Symptome und ihre Ärzte saßen nur zufällig auf die Erkrankung, in etwa wenn eigentlich Gallensteine oder Ähnliches behandelt werden.

Weitere Informationen zu dem „stillen Mörder“ lest ihr auf der nächsten Seite.

Der „stille Mörder“: Bauchaortenaneurysma und worum es sich handelt

Oft tauchen die Symptome erst auf, wenn es schon fast zu spät und die Bauchschlagader auf um als fünf Zentimeter verdickt ist. Dann kommt es zu Übelkeit bis hin zu Brechreiz sowie starken Bauchschmerzen. Platz die Ader, müssen die Ärzte sofort operieren – nur rund die Hälfte der Patienten überleben.

Die Ursachen für ein Bauchaortenaneurysma sind nicht eindeutig geklärt – allerdings erhöhen Übergewicht, Bluthochdruck, Zigarettenkonsum und Diabetes das Risiko.

Durchschnittlich sind fünf Prozent aller Männer über 65 sowie zwei Prozent der Frauen über 65 betroffen. Der Grund: Wahrscheinlich der gemeinhin ungesündere Lebensstil von Männern.