Hartz und herzlich: Schwangere Jasmin (15) raucht weiter

Ihre Begründung ist unfassbar

Hartz und herzlich: Schwangere Jasmin (15) raucht weiter
Quelle: Unsplash

Rauchen ist eine häufig unter- oder falsch eingeschätzte Sucht. Viele Menschen bemerken gar nicht, wie abhängig sie bereits von der Droge sind und geben immer mehr Geld dafür aus. Besonders schwierig fällt es den meisten deshalb, wieder komplett rauchfrei zu werden. Viele benötigen zahlreiche Monate oder sogar Jahre und Hilfsmittel wie Nikotinpflaster.

Doch was, wenn man süchtig ist und schwanger wird? Rauchen kann bekanntlich die Entwicklung des heranwachsenden Babys stark negativ beeinflussen, weshalb Frauen in der Regel sofort mit dem Rauchen aufhören, wenn sie einen Kinderwunsch haben bzw. spätestens, wenn sie von ihrer Schwangerschaft erfahren. Aber nicht allen gelingt das.

In der TV-Sendung "Hartz und herzlich" sorgt nun ein junges Mädchen mit ihrem Verhalten für Fassungslosigkeit: Jasmin ist schwanger und raucht trotzdem weiter.

Wie sie das rechtfertigt, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

Hartz und herzlich: Schwangere Jasmin (15) raucht weiter
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Für die RTL2-Dokusendung "Hartz und herzlich - Die Benz-Baracken von Mannheim" wurde vier Monate der Alltag der Menschen eines sozialen Brennpunktes in Mannheim gefilmt.

Zu ihnen gehört auch Kathrins und Elvis' Großfamilie. Ihre Tochter Jasmin war erst im Kinderheim, musste nun allerdings zurück zu ihren Eltern, da sie mit nur 15 Jahren ihr erstes Kind erwartet. Diese Situation bringt aber Mutter und Tochter nicht wirklich wieder näher zueinander, sondern führt zu viel neuem Konfliktpotential, denn beide haben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was für Jasmins Kind gut ist.

Ein zentrales Problem besteht darin, dass Jasmin nicht mit dem Rauchen aufhört und das, weil ihr Arzt ihr das angeblich geraten hat.

Was ihr Arzt tatsächlich gesagt hat, lest ihr auf der nächsten Seite. 

Unfassbar! 😡

Posted by InTouch on Tuesday, November 20, 2018
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Jasmin ist bereits im fünften Monat schwanger und kann und will dennoch nicht auf Zigaretten verzichten. Dabei fühlt sie sich keineswegs schuldig oder hat Angst, dass sie ihrem Kind damit schaden könnte, schließlich hat der Arzt der Teenagerin gesagt, dass es gesünder sei, langsam mit dem Rauchen aufzuhören. 

Welche Konsequenzen diese extreme Langsamkeit nun aber für das ungeborene Kind haben wird, ist ungewiss. 

Ihre Mutter versucht immer wieder, Jasmin zur Vernunft zu bringen und ihr bewusst zu machen, dass sie nun für zwei Leben verantwortlich ist. Kathrin ist selbst achtfache Mutter und weiß deshalb: "Du hast Verantwortung in deinem Bauch, also tu auch was dafür!"

Bleibt zu hoffen, dass Jasmin nun schnell von den Zigaretten loskommt und ihr Baby keine langfristigen Schäden davontragen wird.