Obdachloser lässt sich angeblich seine Stirn für 90 Pfund tätowieren

Stimmt das wirklich?

Obdachloser lässt sich angeblich seine Stirn für 90 Pfund tätowieren

Ein Tattoo sollte man sich nie leichtsinnig stechen lassen, schließlich begleitet es einen in der Regel bis zum Lebensende.

Doch der Protagonist dieser Geschichte war da scheinbar anderer Meinung: Der obdachlose Pole Tomek ließ sich angeblich in einer Bar in Spanien von einigen Männern bei einem Junggesellenabschied mit 100 Euro dafür bezahlen, sich Name und Adresse des Bräutigams auf die Stirn tätowieren zu lassen. 

Warum der Pole das Angebot angenommen hat, begründet er wie folgt: „Wenn du auf der Straße lebst, hungrig bist und was zu trinken brauchst, sind 100 Euro wie ein Lottogewinn.“

Was der Bräutigam dazu sagt, lest ihr, wenn ihr weiterklickt. 

"I was drunk and one hundred euros for me living on the street is a lot of money".

Posted by The Sun on Friday, August 3, 2018

Der Bräutigam Jamie Blake (37)  behauptet, er habe erst am nächsten Morgen durch die sozialen Medien und seine Freunde erfahren, was in der Nacht mit der Stirn des angeblich Obdachlosen passiert sei. Er selbst sei nicht mit Tomek im Tattoo-Studio gewesen, dessen Stirn nun der Schriftzug  "Jamie Blake, North Shields, N28" ziert.

Außerdem beteuert Jamie, dass Tomek weder umgerechnet 100 Euro für das Tattoo auf dem Junggesellenabschied erhalten habe, noch obdachlos sei, sondern mit einem seiner "Freunde zusammenlebt und auf dem Strich arbeitet". 

Was nun aus Tomeks Tattoo wird, erfährst du auf der nächsten Seite. 

Gegenüber der spanischen Zeitung „El Mundo“ beschrieb der Pole die Nacht, in welcher sein unschöner neuer Körperschmuck entstand: Er sei total betrunken gewesen, genauso wie der Typ vom Junggesellenabschied, der mit ihm zum Tätowierer gekommen war. Die Trunkenheit habe den Schmerz nicht betäuben können. „Als ich es nicht mehr aushalten konnte, sagte der Brite: ,Dann geh!‘“

Zur Polizei hat sich Tomek nicht getraut, nachdem Jamie Blake bereits im Netz jegliche Schuld von sich gewiesen und den angeblich obdachlosen Polen als unglaubwürdig dargestellt hatte. 

Dennoch haben viele Mitleid mit Tomek und so haben spanische Firmen einen Spendenaufruf gestartet, damit das Tattoo entfernt werden und Tomek einen Alkoholentzug beginnen kann.