15-Jährige stirbt, weil ihr Handy in die Badewanne fällt

So kam es zu dem tragischen Unglück:

15-Jährige stirbt, weil ihr Handy in die Badewanne fällt

Wenn draußen die Temperaturen sinken, steigt proportional dazu unsere Bereitschaft, die schnelle abendliche Dusche gegen ein besonders ausgedehntes, wohlig-warmes Bad einzutauschen. Das wärmt nicht nur von Kopf bis Fuß, sondern hat auch den entscheidenden Vorteil, dass wir parallel dazu auf Laptop, Tablet und Smartphone unsere Lieblingsserie schauen oder die Nachrichten unserer Liebsten beantworten können.

Doch genau diese clevere Form des Multitaskings hat nun eine 15-Jährige das Leben gekostet: Sie starb, da ihr Handy ins Badewasser fiel. Wie genau sich der tragische Unfall ereignete, liest du auf den folgenden Seiten:

15-Jährige stirbt, weil ihr Handy in die Badewanne fällt

Irina Rybnikova aus Bratsk in Sibirien war gerade dabei, ein entspanntes Bad zu nehmen, als sie nach ihrem Smartphone griff, das sie vorher mit einem Ladekabel an eine Steckdose nahe der Wanne angesteckt hatte. Ein einzelner Handgriff, der dem Leben der 15-Jährigen ein abruptes Ende setzen sollte: Denn als das Smartphone ihr aus der Hand rutschte und in die mit Wasser gefüllte Wanne fiel, bekam Irina einen Stromschlag, der zu ihrem Tod führte. Verwandte fanden die Leiche des Mädchens wenige Zeit später. 

Einzelfall oder Risiko? Wie hoch ist die Gefahr, mit dem Smartphone in die Wanne zu steigen?

15-Jährige stirbt, weil ihr Handy in die Badewanne fällt

Hätte Irina ihr Smartphone nicht zum Aufladen angesteckt, wäre sie heute noch am Leben: Denn wenn das Smartphone beim Baden einfach so ins Wasser fällt, ist allenfalls das Gerät kaputt – eine Gefahr für den Badenden besteht allerdings nicht. Durch das Aufladen war das Handy allerdings mit Strom verbunden, weshalb es letztendlich zu dem tödlichen Stromschlag kam.

Experten raten daher tunlichst davon ab, das Smartphone nahe eines Waschbeckens oder einer Badewanne zu laden. Fällt es nämlich ins Wasser, greifen wir ganz reflexartig danach – und eben dieser Griff kann uns im Ernstfall das Leben kosten.