Anklage gegen Antje Mönning

Der Vorwurf: Erregung öffentlichen Ärgernisses

Einem breiteren Publikum wurde die deutsche Schauspielerin Antje Mönning in ihrer Rolle als Nonne in der Serie "Um Himmels Willen" bekannt. In ihrem echten Leben hält Mönning aber wenig von Prüderie und Zölibat – wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, so der Vorwurf, wird nun gegen die Schauspielerin ermittelt.

Der Vorfall ereignete sich am 18. Juni, wo sie auf einem öffentlichen Parkplatz eine Show hinlegte, die ausgerechnet Polizisten in zivil nicht nur sahen – sondern gleich filmten. 

Was genau geschehen war, was die Schauspielerin selbst zu den Vorwürfen sagt sowie das Video seht ihr auf den nächsten Seiten.

Der Grund für die Anklage: Die Schauspielerin, die bekennende Exhibitionistin ist, legte in einem durchsichtigen Netzhemd ohne BH auf dem öffentlichen Parkplatz in Bayern einen Strip-Tanz hin. Währenddessen hob sie auch noch ihren Rock – Unterwäsche trug sie nicht.

Das Publikum waren allerdings nicht nur irgendwelche Passanten, sondern Zivilpolizisten, die das Ganze per Video aufnahmen. Nun lautet die Anklage: "In unmittelbarer Nähe zu den Polizeibeamten und dem kontrollierten Verkehrsteilnehmer hoben Sie Ihren Rock mehrfach an. Dabei waren Sie sich der schamverletzenden und ärgerniserregenden Weise Ihrer vollführten sexuellen Handlungen bewusst, durch die zudem die Diensthandlung der Polizeibeamten erheblich gestört wurde", so der Strafbefehl.

1.200 Euro Strafe soll die Schauspielerin nun zahlen. Doch die wehrt sich.

Seht auf der nächsten Seite, was sie selbst dazu zu sagen hat.

In dem von ihr selbst hochgeladenen Video (die heikle Szene ist dort das erste Mal bei 0:28 Minuten zu sehen) kommentiert Antje Mönning den Strafbefehl und die Anklage satirisch. Sie habe lediglich einen lockeren Umgang mit ihrem Körper und sehe darin auch kein Problem.

Ihr Anwalt kommentierte, dass die beobachtenden Polizisten nicht so gestört von dem Strip gewesen sein könnten – immerhin filmten sie das Ganze sogar.

Man darf gespannt sein, wie der Rechtsstreit nun ausgehen wird. Ihre Freizügigkeit hat Antje Mönning schon einmal ihren Job gekostet: Ihre Rolle als fromme Nonne in "Um Himmels Willen" musste sie aufgeben, nachdem sie in einem expliziten Erotikfilm mitspielte.