Gebührererhöhung: Bericht enthüllt verrückte ARD-Gehälter

Dafür werden die GEZ-Gebühren wirklich verwendet

Gebührererhöhung: Bericht enthüllt verrückte ARD-Gehälter

Bereits im vergangenen Jahr äußerte sich der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm dazu, dass er ab 2021 eine Rundfunk-Beitragserhöhung durchsetzen will. Der aktuelle Betrag, der an öffentlich-rechtliche TV- und Radiosender geht, beläuft sich auf 17,50 Euro monatlich und ist damit für die meisten Menschen bereits viel zu hoch. Das sind nämlich acht Milliarden Euro jedes Jahr! Davon gehen dann ungefähr 5,5 Milliarden Euro an die ARD, die damit den Sendebetrieb, die Verwaltung und Personalkosten finanzieren. Die Erhöhung der GEZ-Gebühren rechtfertigt Wilhelm damit, dass man ohne diese ,,am gewaltigen Kürzen der Programme nicht vorbei" kommen kann. 

Doch nun kam raus, wofür die Einnahmen tatsächlich gebraucht werden

Gebührererhöhung: Bericht enthüllt verrückte ARD-Gehälter

Laut der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) werden nur 40 % der Rundfunkgebühren in das Programm investiert. Der restliche Teil geht in die Verwaltung und Personalkosten, sodass jeder ARD-Mitarbeiter jährlich 113.060 Euro kostet! Dieser Betrag setzt sich aus dem Gehalt und den Pensionsansprüchen des Mitarbeiters zusammen. Durchschnittlich verdient dieser monatlich rund 7717 Euro. Somit werden mehr als 50% der Einnahmen in die Mitarbeiter gesteckt. Zum Vergleich: Die Mitarbeiter von Prosieben und Sat1 liegen bei 16%. 

Wie die Öffentlich-Rechtlichen auf diese Meldung reagieren, siehst du auf der nächsten Seite.

Gebührererhöhung: Bericht enthüllt verrückte ARD-Gehälter

Die ARD bestreitet das natürlich und beteuert, dass ,"nur" 31% der Einnahmen an die Mitarbeiter gehen. Dennoch wird es für die Öffentlich-Rechtlichen immer schwieriger, die monatlichen Gebühren zu rechtfertigen. Ein Netflix-Basis-Abo kostet beispielsweise 7,99 Euro im Monat und ist damit fast 10 Euro billiger. Gerade deshalb sind viele Deutsche über die verpflichtende Gebühr und die baldige Erhöhung verärgert. Sollte es also tatsächlich zu einer Erhöhung kommen, sollten sich die ARD und das ZDF auf Proteste einstellen.