Studenten: Weniger intelligent?

Das sagt der offene Brief

Studenten: Weniger intelligent?

Der Weg in die Uni

Für viele Gymnasiasten ist es ein in Stein gemeißelter Weg mittlerweile: Vom guten Abitur aus der Oberstufe mitten in den Hörsaal, vielleicht nach einem Jahr im Ausland. Doch irgendwann muss man sich als Absolvent doch an einer Universität blicken lassen – oder?

Die WELT veröffentlicht nun eine Studie, die nicht nur dagegenspricht, sondern erstaunliche Erkenntnisse liefert, die so nur wenige erwartet hätten.

Studenten: Weniger intelligent?

Studenten nicht reif fürs Studium?

Demnach richten sich vor allem Matheprofessoren nun in einem offenen Brief an die Bildungspolitik: Viele Studenten, die sich für naturwissenschaftliche Fächer einschreiben, seien heillos überfordert, so das vernichtende Urteil.

Viele Schüler, die ursprünglich vom Gymnasium kommen, lassen die Studienquote weiter steigen. In den letzten Jahren gab es so viele Studienanfänger wie selten. Doch wie die 130 Professoren erklären, seien diese vor allem in den Zweigen Physik, Mathe und Chemie heillos überfordert.

„Im Rahmen der Kompetenzorientierung … wurde der Mathematik-Schulstoff so weit ausgedünnt, dass das mathematische Vorwissen von vielen Studienanfängern nicht mehr für ein WiMINT-Studium ausreicht“, so der Brief im Berliner Tagesspiegel.

Man geht dabei sogar weiter: Die allgemeine Studierfähigkeit sei dadurch maßgeblich beeinträchtigt – viele Abiturienten heute seien gar nicht bereit für ein Studium! Es würde alarmierende Zustände an den Schulen herrschen, so die Professoren.