Das bedeuten die Farben der Arzt-Rezepte wirklich
Die Rezepte gibt es in verschiedenen Farben: Gelb, grün, rosa, blau – was bedeutet das? Beim Arzt kennt man die verschieden farbigen Rezepte
4. Gelbes Rezept
Das gelbe Rezept verfällt bereits nach nur sieben Tagen. Es ist für Medikamente die der Betäubungsmittelverordnung unterliegen, wie zum Beispiel sehr starke Schmerzmittel. Aufgrund dem Unterliegen der Betäubungsmittelverordnung können Medikamente, die über dieses Rezept verschrieben werden, ausschließlich vom Arzt verschrieben werden und können daher nicht ohne Rezept in einer Apotheke erworben werden. Zugleich trägt der Arzt aufgrund dessen auch die Verantwortung für das Verschreiben des entsprechenden Medikaments. Allerdings sind die Krankenkassen beim gelben Rezept nicht dazu verpflichtet, das Rezept auch zu genehmigen. Es ist dreiteilig, damit ein Durchschlag in der Arztpraxis bleibt und einer in der Apotheke.
5. Weißes (T-)Rezept
Das sogenannte T-Rezept ist ein Sonderfall. Mit diesem zweiseitigen Rezept, wird die Verschreibung und Abgabe von Medikamenten überwacht, die beispielsweise zwar bei einer Krebserkrankung des Knochenmarks helfen, gleichzeitig aber zur Missbildung bei Neugeborenen führen, da es sich um Medikamente mit sehr speziellen Wirkstoffen (Lenalidomid, Pomalidomid und Thalidomid) handelt. Um das zu verhindern wird hier bei den Rezepten ganz genau hingeschaut. Dieses Rezept ist lediglich sechs Tage gültig.