Die 24 absurdesten Erlebnisse von Krankenpflegern
Krankenpfleger erleben ziemlich viele absurde Dinge, die wir uns als Laie gar nicht vorstellen können. Das sind die 24 absurdesten Erlebnisse:
#21 Die kleinen, großen Freuden
„Ich habe einen jungen Mann mit einer Schusswunde im Unterleib behandelt. Er hatte viele Komplikationen. Er war über ein Jahr lang im Krankenhaus. Er hatte eine Zeit lang einen Stomabeutel, aber als sie ihn schließlich entfernten, war er so nervös, weil er schon so lange nicht mehr gekackt hatte. Irgendwie schrie er „Sieh mal auf der Toilette nach, das wirst du nie glauben!“ Ich gehe hinein und da ist Kacka in der Toilette!! Sein erster fester Stuhlgang, den ich seit über einem Jahr gesehen habe! Ich ging hinaus und umarmte ihn ganz fest. Er war so stolz auf sein Häufchen. Ich verließ sein Zimmer mit Tränen in den Augen. Die Ausbildung hat mich nie darauf vorbereitet, dass ich vor dem Zimmer eines Patienten weinen muss, weil ich so glücklich war, dass er gekackt hat.“
[spookykrik via Reddit]
#22 Aufwachen aus der Narkose
„Ich arbeite im OP. Das Lustigste war ein Mann, der sich nach der Extubation schnell aufrichtete. Wir stehen alle um ihn herum und achten darauf, dass er nicht versucht, vom Tisch zu springen. Er sieht mich an und gibt mir dann langsam zwei Fingerzeichen wie eine Pistole. Er dreht seinen Kopf zu einem anderen Mitarbeiter und zeigt ihm langsam die gleiche Pistoeln-Bewegung. Er hat kein Wort gesagt, nur Fingerpistolen.
Viele Leute wachen ganz verrückt auf; sie fangen an zu schaukeln oder werden einfach nur unruhig in einem engen OP-Bett. Es ist schön, wenn die Leute schläfrig aufwachen und ich sie einfach mit Decken einwickle und rausschiebe.“
[gravyrobberz via Reddit]
#23 Der Fake-Anfall
„Mein Mann ist Feuerwehrmann und Rettungssanitäter und er erzählte mir von einem Fall, in dem sie zu einem Mann mit Krampfanfällen gerufen wurden. Als sie dort ankamen, lag ein Mann mit dem Gesicht nach oben auf dem Boden und bewegte sich nicht, dann fing er an, einen Anfall vorzutäuschen. Sie standen da und sagten Dinge wie "Oh wow. Das ist ein schlimmer Fall. Aber wenn er XXX machen würde, dann sollten wir uns wirklich Sorgen machen!" und der Patient fing plötzlich an, XXX Verhalten zu zeigen. Offenbar ging das eine Weile so, bis er wie durch ein Wunder im Krankenwagen aufwachte und nach Opiaten fragte.“
[deleted via Reddit]
#24 Das besondere Versteck
„Ein Mann kam zu uns und klagte über Verstopfung und konnte 5 Tage lang nicht kacken. Er berichtete von rektalem Blut und Schwierigkeiten beim Gas lassen. Es wurde ein CT gemacht, das ein 23 cm langes, lineares Objekt zeigte, das an seinen Darm grenzte oder ihn leicht durchstieß, mit fragwürdiger freier Luft. Mit den CT-Ergebnissen in der Hand konfrontierten wir den Mann. Vor 9 Monaten, ja, vor 9 Monaten kam der Mann aus dem Gefängnis, wo er sich eine Shiv (selbstgebaute Stichwaffe) in den Hintern gesteckt hatte, um sie bei einer Zellendurchsuchung zu verstecken. Es war schon etwa ein Jahr vor seiner Entlassung da drin. Er hat es niemandem erzählt, aus Angst, seine Haftstrafe zu verlängern. Er war nie in der Lage, es wiederzufinden, und dachte, es würde von selbst verschwinden. Er hoffte nur, dass wir ihm ein paar verschreibungspflichtige Abführmittel geben würden und er dann mehr Glück hätte. Er musste operiert werden.“
[deleted via Reddit]