Vermisstenfälle, die erst nach Jahren aufgeklärt wurden
Die Vermisstenfälle haben die Menschen über Jahre beschäftigt. Bis sie schlussendlich aufgeklärt wurden! So auch das Verschwinden von Georg Koppelstätter
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Was wirklich geschah
Am 24. Oktober 2016 wurde das Schicksal von Georg endlich geklärt. An diesem Tag war der Höhlenforscher Christian Roither mit einem Kollegen im Höllengebirge unterwegs. Sie stiegen in die „Große Quetsche“, eine Höhle ein, und sahen am Boden ein menschliches Skelett, sowie Reste von Kleidungsstücken und Holzskiern. Sofort alarmierten sie die Polizei. Nach der Entdeckung setzte ein sehr starker Schneefall ein, sodass der Fundort nicht mehr zu erreichen war. Die Überreste konnten erst am 13. September 2018 geborgen werden. Darunter waren die Knochen, Schuhe, ein Gürtel sowie ein Holzski. Nach dem Studium Hunderter Akten waren sich die Ermittler schließlich sicher, dass es sich hierbei um den verschollenen Georg handelt.
Georgs Eltern verloren nie den Glauben
Nachdem ihr Sohn verschwunden war, ließen seine Eltern Hunderte Male im Höllengebirge nach ihm suchen. Zusätzlich schalteten sie auf der ganzen Welt Zeitungsinserate. Sie gaben nie auf – in der Hoffnung, jemand wüsste wo ihr Sohn sei. Ältere Bewohner des Ortes erzählten zudem, dass das Verschwinden ihres Sohnes die Eltern psychisch zerstört habe. Sie wurden sogar Opfer eines Betrügers, der sich meldete und behauptete, ihr Georg zu sein.
2018: Endlich wird Georg beigesetzt
Knapp 75 Jahren nachdem er auf tragische Weise ums Leben gekommen war, wurde Georg Koppelstätters Leichnahm endlich bestattet. Er fand seine letzte Ruhe, nachdem er jahrelang verschollen war, an der Seite seiner Eltern im Familiengrab. Auch einer seiner Teddybären liegt im Grab, da Georgs Mutter diesen ihrem verstorbenen Mann einst in seine letzte Ruhestätte gelegt hatte. „Schorschi“ ist also endlich nach Hause gekehrt. St. Martin, das Dorf von Georg und seinen Eltern, hat nun endlich seinen Frieden finden können.