Miese Masche: Betrüger im Netz
So erkennst du fiese Klickfallen und schützt dich vor der neuesten Abzocke im Netz, bevor die Betrüger dein Vertrauen ausnutzen können.
#3 Datenleck bei Booking.com
Wer häufiger über Booking.com bucht, sollte Mitte Mai 2026 besonders wachsam sein. Die Verbraucherzentrale warnt vor einem Datenleck, bei dem sich Unbefugte Zugriff auf sensible Informationen wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und spezifische Reservierungsdetails verschafft haben. Zwar wurden keine kompletten Konten gekapert oder Finanzdaten entwendet, dennoch hat das Portal bereits Sicherheits-PINs zurückgesetzt und Betroffene informiert. Unklar bleibt, ob auch Postanschriften abgeflossen sind.
Das eigentliche Risiko liegt in extrem glaubwürdigen Phishing-Attacken via E-Mail und WhatsApp: Da die Betrüger*innen über reale Reisedaten verfügen, geben sie sich als Unterkunft oder Kundenservice aus. Unter Vorwänden wie angeblichen Zahlungsproblemen oder notwendigen Verifizierungen versuchen sie so, die Kreditkartendaten der Reisenden zu erbeuten. Falls du also eine Reise über Booking.com gebucht hast, solltest du bei Nachrichten dazu extrem vorsichtig sein. Gib niemals Zahlungsdaten per E-Mail, WhatsApp oder Telefon weiter und prüfe Forderungen ausschließlich direkt in der offiziellen App oder auf der Website. Kontaktiere die Unterkunft bei Zweifeln nur über unabhängig recherchierte Daten (z. B. via Google) und behalte deine Kontobewegungen sowie offizielle Mails von Booking.com im Blick.