Was dem "kuschelenden Pärchen" aus dem Titanic-Film in der Realität wirklich passiert ist:

Erinnert ihr euch noch an die herzzerreißende Szene aus dem Kult-Film?

Erinnert ihr euch noch an diese rührende Szene aus "Titanic"? Der Luxusdampfer ist dem Ende geweiht, die Passagiere stürmen in schierer Panik über das Deck und versuchen, einen letzten Platz auf den überfüllten Rettungsbooten zu ergattern, während das Streichquartett zu einem finalen Lied ansetzt und so das kommende Drama musikalisch begleitet.

Doch in all dem Chaos angesichts des drohenden Todes so vieler Menschen, ist es eine stille Szene, die damals bei vielen Zuschauern alle Dämme brechen ließ und für wahre Schluchzkonzerte sorgte: ein altes Ehepaar, eng umschlungen auf seinem Bett, ängstlich und doch immerhin vereint.

Man könnte meinen, James Cameron habe dieses Paar in seine Handlung geschrieben, um genau jene Emotionen bei seinen Zuschauern auszulösen.

Tatsächlich aber, handelt es sich hierbei um Personen aus dem echten Leben...

Was dem "kuschelenden Pärchen" aus dem Titanic-Film in der Realität wirklich passiert ist:

Bei dem tragischen Paar aus dem Kult-Klassiker handelt es sich um Isidor Straus, 67, und seine Ehefrau Ida Straus, 63. Und die beiden waren tatsächlich keine Unbekannten in der damaligen High Society: Ihnen gehörte die Kaufhauskette Macy's, was sie mitunter zu den wohlhabendsten Passagieren des gesamten Passagierschiffs machte. Aber auch ihre innige Liebe zueinander soll damals alles andere als ein Geheimnis gewesen sein.

Wie Isidor und Ida wirklich aussahen und wie sich der verhängnisvolle Abend, an dem die Titanic sank, tatsächlich für das Paar abspielte, erfährst du auf der nächsten Seite...

Kurz vor Mitternacht des 14. Aprils 1912 stieß die "unsinkbare" Titanic mit einem Eisberg zusammen und begann kurz darauf, sich mit Meerwasser zu füllen. Sobald das Ausmaß des Zusammenpralls bekannt wurde, taten Isidor und Ida wie ihnen befohlen wurde: Sie warfen sich Schwimmwesten über und begaben sich an Deck, wo die ersten Rettungsboote ins Wasser gelassen wurden. Das Paar wurde dazu aufgefordert, sich in eines davon zu setzen - getreu dem Motto: Frauen, Kinder und Passagiere der ersten Klasse zuerst.

Ida hatte sich bereits auf eines der Rettungsboote begeben, als Isidor verkündete, er werde erst in ein Boot steigen, wenn er sich sicher sein könne, dass alle Frauen und Kinder in Sicherheit gebracht worden wären.

Was dann geschah, erfährst du auf der nächsten Seite...

Wie ihr in der aus dem Original geschnittenen Szene des obenstehenden Videos erkennen könnt, weigerte sich daraufhin auch Ida, in eines der rettenden Boote zu steigen. Berichten zufolge erklärte sie ihrem Ehemann: "Wir haben 40 wundervolle Jahre miteinander verbracht und sechs wunderschöne Kinder miteinander. Wenn du in kein Boot steigst, werde ich es auch nicht tun." Die tapfere Frau soll daraufhin ihren Pelzmantel ausgezogen und ihrem Dienstmädchen Ellen Bird gegeben haben, da diese ihn auf dem Boot dringender brauchen würde als sie selbst. Kurz darauf soll eine große Welle über das Schiff hinweggefegt sein, welche die beiden erfasste und mit sich in die Tiefe riss.

Wie das mutige Paar vor seinem tragischen Ende zueinander fand, erfährst du auf der nächsten Seite...

Was dem "kuschelenden Pärchen" aus dem Titanic-Film in der Realität wirklich passiert ist:

Was wenige wissen, ist, dass Isidor am 6. Februar 1845 im bayerischen Otterberg geboren wurde. Gemeinsam mit seiner Familie wanderte er jedoch bereits in den 1850ern in die USA aus und zog dann irgendwann nach New York City, wo er schließlich Ida vorgestellt wurde.

Für die beiden soll es damals Liebe auf den ersten Blick gewesen sein und so kam es, dass Isidor 1871 mit 26 Jahren seiner Ida einen Heiratsantrag machte. Während ihrer gesamten Beziehung sollen sie, ihrem Großenkel und Familienhistoriker Paul Kurzman zufolge, immer wieder beim Händchenhalten, dem Austausch von Küssen und anderer öffentlicher Zärtlichkeiten beobachtet worden sein - ein Verhalten, dass für damalige Verhältnisse und speziell Personen ihres Ansehens sehr unüblich war.

Es ist daher also kein Wunder, dass solch ein spezielles und liebevolles Paar sich auch im Angesicht ihres sicheren Todes dazu entschied, zusammen zu bleiben und so die letzten Momente ihres Lebens miteinander zu verbringen.

Von solch einer bedingungslosen Liebe können die meisten Leute nur träumen.