Aktuelle Rückrufe im Supermarkt & Co.: Vor welchen Produkten wird 2026 gewarnt?
Mercedes-Benz: (Modelle 2022–2025 / KBA-Code 16265R)
Der Stuttgarter Autobauer hat aktuell mit einem ziemlich Sicherheitsproblem zu kämpfen, das sich einmal quer durch fast alle Modellreihen zieht. Die kompakte A-Klasse, sportliche AMG-Modelle oder die elektrische Luxuslimousine EQS, alle müssen zurück in die Werkstatt.
Der Grund ist ein vermeintlich banaler, aber brandgefährlicher Montagefehler: Die Radschrauben wurden im Werk einfach nicht fest genug angezogen.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) macht deshalb ordentlich Druck und überwacht die Rückrufaktion (Referenznummer 16265R). Ohne das richtige Drehmoment können sich die Schrauben während der Fahrt sogar lockern. Im absolut schlimmsten Fall verliert das Auto im fließenden Verkehr sogar ein komplettes Rad. Weltweit betrifft das 2.712 Fahrzeuge, die zwischen November 2022 und Dezember 2025 gebaut wurden.
Passiert ist zum Glück aber noch nichts, es gab bisher keine Unfälle oder Verletzten. In der Werkstatt wird die Sache auch schnell erledigt sein. Die Mechaniker*innen werfen einen kurzen Blick auf die Radbefestigung und ziehen alles vorschriftsmäßig fest. Wer betroffen ist, wird ohnehin vom Hersteller kontaktiert. Wer nicht warten will, kann auch selbst mit dem Herstellercode 4090105 bei Mercedes nachfragen.