Aktuelle Rückrufe im Supermarkt & Co.: Vor welchen Produkten wird 2026 gewarnt?
VW & Cupra
Der Volkswagen-Konzern zieht Ende März 2026 weltweit fast 100.000 Elektrofahrzeuge in die Werkstätten. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldet, gibt es gravierende Probleme mit den Batteriemodulen, die im Extremfall zu einer gefährlichen Überhitzung und damit zu Brandgefahr führen können.
Betroffen sind vor allem die VW-Modelle ID.3, ID.4, ID.5 und der ID.Buzz (Bauzeitraum Sommer 2023 bis August 2024) sowie der Cupra Born (Februar 2022 bis April 2024). Allein in Deutschland müssen rund 28.000 Fahrzeuge zur dringenden Überprüfung.
Die verbauten Hochvoltbatterien entsprechen teilweise nicht den Sicherheitsvorgaben. Erste Warnsignale für Besitzer*innen können eine sinkende Reichweite oder das Aufleuchten der gelben Kontrollleuchte im Display sein. VW betont zwar, dass es sich um „seltene Einzelfälle“ handelt und bisher keine Personen zu Schaden gekommen sind, geht aber auf Nummer sicher.
Wer ein betroffenes Fahrzeug fährt, wird direkt vom Hersteller kontaktiert. In der Werkstatt steht ein Software-Update an, zudem wird der Akku genau unter die Lupe genommen. Falls nötig, tauscht VW einzelne Batteriemodule komplett aus. Der Konzern kam dem Fehler nach eigenen Angaben durch die interne Qualitätskontrolle auf die Spur.