Luxus geht auch günstig: So wirkt deine Wohnung viel hochwertiger und teurer
Ein edler und hochwertiger Look für deine vier Wände muss nicht viel kosten. Hier kommen 8 günstige Tipps, mit denen der Luxus in deine Wohnung einzieht!
#4 Die Macht der Stoffe
In so mancher Junggesellenbude vermisst man sie oft schmerzlich, da die als überflüssiger Firlefanz abgetan werden: Wohntextilien wie Teppiche, Vorhänge und Co. Aber Tatsache ist, dass erst die Ergänzung dieser Accessoires einen Raum wirklich wohnlich und vollständig erscheinen lassen. Bei Teppichen solltest du auf jeden Fall darauf achten, dass diese für den jeweiligen Raum groß genug sind. Sonst macht sich schnell der Eindruck breit, du hättest am falschen Ende gespart. Sofern du einen synthetischen Fußbodenbelag aus Vinyl oder Laminat hast, empfiehlt sich die Wahl eines Teppichs aus Naturmaterialen wie Jute oder Baumwolle - das wirkt gleich viel hochwertiger und gemütlicher. Vorhänge sollten farblich abstimmt und zugleich funktional sein: Ein Süd-Schlafzimmer braucht auf jeden Fall Verdunklungsvorhänge; ein dunkles Wohnzimmer kommt wiederum mit luftigen, hellen Gardinen aus. Last but not least sind Sofa- und Dekokissen eine hervorragende Möglichkeit, um ein bestimmtes Farbschema zu etablieren oder bewusst damit zu brechen. Hier kannst du toll mit verschiedenen Bezügen aus Samt, Kord, Brokat oder Baumwolle experimentieren und deinem Zuhause immer neue Farbtupfer hinzufügen.
#5 Einrichtungsstil und Wohnhaus abstimmen
Sofern du dir dein Traumhaus nicht eigenständig mit dem Zeichenblock selbst entworfen hast, musst du wahrscheinlich mit vielen architektonischen Gegebenheiten leben, die nicht zwingend deinem Geschmack entsprechen – und diese beim Einrichten mit einkalkulieren. Denn Achtung: Die unter Punkt 3 beworbenen Stilbrüche funktionieren mit Blick auf dein Wohnhaus nur bedingt: In einem prunkvollen Gründerzeit-Altbau mit verstuckten Decken sehen ausschließlich geradlinige IKEA-Möbel sehr lieb- und einfallslos aus, wohingegen in einem verglasten Neubau eine massive Kommode à la Biedermeier irgendwie fehl am Platz wirkt. Gleiches gilt für künstliche, auf alt getrimmte Kamine oder falsche Stuckbordüren aus Styropor, die in einem Neu- oder schlimmstenfalls Plattenbau einfach lächerlich wirken. Das Haus, indem sich dein individueller Wohnraum befindet, wirst du kaum verändern können. Natürlich kannst du weiterhin alte und neue Möbel miteinander kombinieren, doch frage dich stets bei jedem Möbelstück, ob es sich ins große Ganze einfügt.
#6 Deko sparsam und bewusst einsetzen
Viele folgen dem Lockruf der 1-Euro-Läden und kaufen dort regelmäßig Dekoelemente für ihr Zuhause ein. Doch leider wirken diese Artikel ihrem günstigen Preis entsprechend oft minderwertig. Gerade wenn du viele davon in deiner Wohnung verteilt hast, wirkt das schnell billig und auch geschmacklos. Anstatt dir also das dritte „Home is where your heart is“-Schild oder noch eine weitere goldene Zier-Ananas zu besorgen, setze lieber auf einen guten Mix aus gekaufter Deko und persönlichen Erinnerungsstücken. Das können ganz einfache Souvenirs von vergangenen Urlaubsreisen sein, wie etwa Muscheln vom Strand oder ein Mitbringsel von einem lokalen Markt. Auch eine Vintage-Vase, die du beim letzten Flohmarkt-Besuch für kleines Geld mitgenommen hast, sieht deutlich origineller aus und kann dein Zuhause mit authentischem Flair aufwerten. Allgemein solltest du es mit dem Dekorieren nicht übertreiben, denn das lässt schnell Unordnung entstehen und erhöht außerdem deinen Reinigungsaufwand.
#7 Die richtige Wandgestaltung
Bei der Gestaltung deiner Wände solltest du drei wesentliche Dinge beachten, damit die ausgesuchten Bilder deinem Zuhause ein edles Finish verleihen. Zunächst machen Poster, Kunstdrucke, ja selbst Postkarten viel mehr her, wenn du sie in einem Rahmen unterbringst. Mit Tesafilm fixierte Poster schlagen oft Dellen und wecken Erinnerungen an ein Teenager-Zimmer, was nicht besonders erwachsen rüberkommt. Lediglich auf Leinwand gezogene Kunst benötigt keinen zusätzlichen Rahmen. Gleichzeitig sollte die Bildgröße auch zur Wandfläche passen. Allgemein gilt: Je größer ein Bild, desto besser, denn kleine Bilder sehen an großen Wänden irgendwie verloren aus. Da große Bilder mitsamt Rahmen leider relativ teuer sind, kannst du deine Wand alternativ auch mit einer Galerie aus vielen kleineren und günstigeren Bildern schmücken. Und ganz wichtig: Die Bilder sollten zumindest in Anklängen das Farbkonzept aufgreifen, das du dir für den jeweiligen Raum überlegt hast. So entsteht ein geschlossener, hochwertiger Look, der trotzdem interessant und abwechslungsreich bleibt.