Keimfallen im Haushalt: Diese Alltagsfehler machen es Bakterien leicht
Ob im Küchenschwamm oder am Handy: Keime und Bakterien sammeln sich an den verschiedensten Alltagsgegenständen – und machen euch im schlimmsten Fall krank!
#4 Kühlschrank
Viele wissen es nicht, aber auch der Kühlschrank ist besonders anfällig für Keime. Nach einer Studie der Universität Arizona finden sich im Kühlschrank sogar deutlich mehr Bakterien als auf dem Rand einer Toilette! Da die meisten von uns dies unterschätzen, wird der Innenraum des Kühlschranks leider viel zu selten gereinigt, was die Vermehrung der Keime zusätzlich begünstigt. Da wir im Kühlschrank unsere Lebensmittel lagern, ist dies gleich doppelt problematisch. Um Magen-Darm-Erkrankungen durch Bakterien zu verhindern ist es deshalb wichtig, den Kühlschrankinnenraum mindestens einmal pro Monat zu reinigen. Außerdem sollte die Temperatur auf maximal 7° Celsius eingestellt sein, da sich die Mikroorganismen bei kälteren Temperaturen langsamer verbreiten.
#5 Spülbecken
Der dritte und letzte Bakterien-Hotspot in der Küche ist das Spülbecken. Laut Expert*innen tummeln sich dort bis zu knapp 3.000 Bakterien pro Quadratzentimeter – besonders um den Abfluss herum. Denn die sich dort lagernden Essensreste und die feuchte Umgebung eignen sich perfekt für die Vermehrung der Keime. Deshalb sind zwei Alltagsfehler unter allen Umständen zu vermeiden: Zum einen solltest du auf keinen Fall mehr Lebensmittel essen, die in die Spüle gefallen sind. Zum anderen solltest du das Spülbecken einmal pro Woche intensiv mit Essigreiniger putzen und Lebensmittelreste immer so schnell wie möglich aus dem Abflusssieb entfernen.
#6 Duschvorhang und Duschteppich
Bei Bakterien im Badezimmer denken die meisten zuerst an die Toilette. Dabei gibt es andere Orte im Bad, an denen sich viel mehr Bakterien sammeln – unter anderem beispielsweise der Duschvorhang und der Duschteppich! Schuld ist zum einen das ständig feuchte Klima, in dem sich Schimmel und Keime ganz wie zu Hause fühlen. Dazu kommt, dass viele den Alltagsfehler begehen, Duschvorhänge und -Teppiche nur selten zum Trocknen richtig auszubreiten und noch seltener zu waschen. Um Hauterkrankungen oder Pilze zu vermeiden wäre es ratsam, den Duschteppich mindestens einmal pro Monat und den Duschvorhang mindestens alle drei Monate zu waschen.
#7 Wasserhahn und Waschbecken
Ähnlich wie in der Küche sind auch im Badezimmer das Waschbecken und der Wasserhahn ein wahres Paradies für Bakterien und andere Keime. Die mehr oder weniger durchgehend feuchte Umgebung, sowie Zahnpasta-Reste und Kalk, der sich durch Wasserrückstände bildet, sind ein idealer Nährboden für Keime und Bakterien. Mehr als 900 Bakterien können sich pro Quadratzentimeter am Badwasserhahn befinden! Deshalb ist es wichtig, den Wasserhahn und das Waschbecken so trocken wie möglich zu halten und am besten einmal am Tag abzureiben. Zahnpastaflecken sollten direkt nach dem Zähneputzen entfernt werden – auch wenn man manchmal keine Lust dazu hat.