10 Gründe, warum dein Wohnzimmer ungemütlich wirkt
Du willst dich in deiner Wohnstube entspannen, doch leider wirkt der Raum total ungemütlich? Wir zeigen dir 10 Einrichtungsfehler und wie du sie vermeidest!
Fehler #4: Zu viele offene Regale
Einst hattest du dich vielleicht für offene Regale entschieden, weil sie zum einen günstiger als Schränke sind und du dir zum anderen vielleicht etwas spießig mit geschlossenen Fronten vorkommst. Doch die brutale Wahrheit ist leider: Wir alle horten auch in unseren Wohnzimmern Dinge, die nicht sonderlich dekorativ sind und deshalb lieber hinter ein paar Türen verschwinden sollten. Das betrifft vor allem den hässlichen Kabelsalat unter deinem Fernseher, der zugleich deine Spielekonsole und deinen Receiver am Leben erhält. Gleiches gilt für deine Sammlung an Gesellschaftsspielen, Weihnachtsdeko und die jahrhundertealten CDs, die du längst zum An- und Verkauf geschafft haben wolltest. All diese Dinge sind hinter den Türen einer hübschen Kommode oder eines eleganten Sideboards besser aufgehoben. Denn so wirkt dein Wohnzimmer nicht nur deutlich gemütlicher und aufgeräumter, du musst auch viel seltener staubwischen.
Fehler #5: Schlechte Beleuchtung
Vielleicht hast du bereits erkannt, dass eine einzige Deckenleuchte im Wohnzimmer zwar zum gründlichen Staubsaugen taugt, allerdings für eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre absolut nicht ausreicht. Allgemein machen viele Menschen Fehler bei der Wahl ihrer Lichtquellen, sei es für ihr Bad, ihre Küche oder umso häufiger für das Wohnzimmer: Sehr oft kommt die Beleuchtung zu punktuell, zu grell oder zu direkt rüber. Neben der Anzahl der Lumen (je höher, desto heller die Leuchte) ist daher auch die Wahl der Farbtemperatur sehr wichtig. In deinem Wohnzimmer sollte diese bei maximal 2.700 Kelvin liegen, um angenehm und beruhigend zu wirken. Gleichzeitig solltest du mit indirektem Licht arbeiten, welches sich entweder durch Lampenschirme aus Stoff oder bei kleinerem Budget auch mit einem guten alten Reispapier-Lampenschirm erreichen lässt. So verwandelst du das einstige OP-Tisch-Ambiente in deiner Wohnstube im Nu in eine heimelige Salon-Atmosphäre.
Fehler #6: Es müffelt
Dieses Problem mag dir selbst vielleicht gar nicht so auffallen, deinen Gästen dafür umso mehr: Schlechte Gerüche im Wohnzimmer. Die mögen von deinen Haustieren kommen, ungewaschenen Vorhängen oder vielleicht sogar Zigarettenrauch, aber Fazit bleibt, dass du auf jeden Fall etwas dagegen tun kannst. Neben mehrfachem Stoßlüften am Tag und dem regelmäßigen Waschen von Sofabezügen und Co. kannst du dir natürlich auch tolle Düfte ins Haus holen, die eine ganz besondere Aura verströmen. Egal ob Duftkerzen, ätherische Öle oder ein Diffuser – du hast die Qual der Wahl. Wir empfehlen dir zeitlose und angenehme Düfte wie beispielsweise Lavendel oder Sandelholz, denn die sorgen nicht nur für ein heimeliges Gefühl, sondern wirken zugleich einladend und entspannend auf deine Gäste.
Fehler #7: Kein Blickfang
Du hast alle Tipps beherzigt, die Wandfarbe stimmt, die Möbel ergänzen sich prima und trotzdem wirkt dein Wohnzimmer irgendwie flach und seelenlos? Dann ist es an der Zeit, hier und da einen kleinen Blickfang zu schaffen, der zugleich mehr über dich und deine Persönlichkeit erzählt. Das kann zum Beispiel eine Leseecke sein, wo ein kleiner Beistelltisch mit deinen Lieblingszeitschriften zum Schmökern einlädt. Oder du dekorierst ein Sideboard mit den Mitbringseln deiner letzten Asienreise. Auch die gute alte Fotocollage wird niemals gänzlich aus der Mode kommen, bringt sie doch deine Liebsten an den Ort, wo du am besten entspannst. Sei dir immer bewusst, dass dein Wohnzimmer nicht aus dem Katalog kommt und kleine, individuelle Details es erst zu deinem ganz persönlichen Rückzugsort machen.