„Wer wird Millionär": Die Aktion macht sogar Günther Jauch sprachlos
Bei „Wer wird Millionär" gibt immer wieder Überraschungen - meistens für das Publikum, während Günther Jauch eingeweiht ist - aber nicht bei dieser Aktion!
Wer am Montag um 20.15 Uhr RTL einschaltete, sah Jauch und seinen Kandidaten Jannis Schauer gemeinsam durch den Tunnel ins Studio laufen, um auf den Stühlen in der Mitte Platz zu nehmen. „Dieser revolutionäre Beginn bei 'Wer wird Millionär?' ist Ihnen völlig entgangen, oder?“, wandte sich Jauch an das Publikum. Zehn Jahre lang sei er immer mit seinen Kandidat*innen ins Studio gelaufen, berichtete er, doch dann hat den Produzent*innen das nicht mehr gefallen. „So 14 Jahre lang haben sie dann gesagt, nee, das ist besser, wenn der schon sitzt. Jetzt auf einmal – das ist Retro bei RTL“, scherzte er.
Obwohl der Kandidat laut eigenen Aussagen „Schiss“ hatte, hinzufallen, hat auch er die Änderung gut gemeistert. Doch wenig später stolperte Jannis Schauer über die 64.000-Euro-Frage und stieg dann freiwillig aus, obwohl er und sein Telefonjoker zur richtigen Antwort tendierten.
Jeanette Biedermann traumatisierte Günther Jauch
Bei einem Prominenten-Spezial der Rate-Show holte sich Moderator Günther Jauch einige Stars auf den Stuhl. Doch mit einer speziell hatte er noch eine Rechnung offen. Als Jeanette Biedermann auf dem Stuhl Platz nahm, überraschte er sie mit einer persönlichen Anekdote: Günther Jauch berichtete von einem Ereignis aus der Vergangenheit, als seine Tochter in der fünften Klasse war und die Schüler aufgefordert wurden, ihre größten Idole zu malen. Zu seiner Überraschung hatte seine Tochter Jeanette Biedermann als ihr Idol ausgewählt, was ihn zunächst „traumatisiert“ und „schockiert“ hatte. Als Jeanette von dieser Anekdote erfuhr, lachte sie überrascht. Sie gab zu, früher selbst ein großer Fan von Günther Jauch gewesen zu sein.
Nackedei-Geschichte aus der Sauna
Auch diese Geschichte hatte es in sich. Die ersten Worte, als sich Kandidatin Karen Nielsen auf den Sessel saß, waren legendär: „Ich bewerbe mich inzwischen schon seit 23 Jahren." Doch die Geschichte, die sie dann zum besten gab, übertrifft alles:
Die Buchhalterin ergatterte ihren Job nämlich in einer Sauna. Günther Jauch begann die Geschichte an das Publikum gewandt mit: „Stellen Sie sich vor, Sie gehen als Frau in eine Sauna. Sie sind komplett nackt und um Sie herum sind auch andere nackte Personen, darunter auch ein Mann. Was bespricht man in einem solchen Moment?“ Nielsen berichtete, dass sie damals noch als Studentin tätig war und sich nebenbei etwas dazuverdienen wollte. In der Sauna traf sie auf einen älteren Herrn, der sie fragte, welchen Job sie suche. Als gelernte Bankkauffrau wünschte sie sich, im Büro zu arbeiten. Der Mann bot ihr überraschenderweise einen Job in seiner Firma an, die Messen organisierte. Beide unterhielten sich eine Weile und beschlossen schließlich, an den Tresen zu gehen, wo der Mann ihr einen ungewöhnlichen Vorschlag machte: „Kommen Sie doch mal zu mir nach Hause. Dort ist mein Büro. Da können wir uns mal unterhalten.“
Lars Hermes oder der „Wer wird Millionär“-Glückspilz
Lars Hermes nahm beim „Zocker-Special“ der Show teil und sorgte bei vielen Zuschauer*innen für Schnappatmung – denn er nahm den Titel der Sendung wortwörtlich. Beim Zockerspecial von „Wer wird Millionär" können Kandidaten bis zu 2 Millionen Euro gewinnen, verlieren jedoch alle Joker, wenn sie bis zur 16.000 Euro-Frage einen einsetzen. Nur bei 1.000 Euro gibt es eine Sicherheitsstufe.
Hermes, ein Geschäftsführer, nutzt bis zur 64.000 Euro-Frage keine Joker und gewinnt bei jeder Frage. Er beantwortet Fragen zu Verhütungsmitteln, Titelträgern und Bühnenleidenschaften und nutzt den Telefonjoker und den 50:50-Joker, um die Antworten zu finden. Bei der 250.000 Euro-Frage geht es um den "Spiegelfechter" und welche Tierart er zuzuordnen ist. Hermes hat keine Joker mehr, entscheidet sich jedoch dafür zu zocken und wählt Vögel als Antwort. Diese Antwort ist korrekt und er gewinnt 250.000 Euro.