Sie lebte im Altersheim, doch erst nach ihrem Tod fand man einen Brief, der ihr Innerstes zeigte

Erst nach ihrem Tod zeigt sich, was sie bewegte

Sie lebte im Altersheim, doch erst nach ihrem Tod fand man einen Brief, der ihr Innerstes zeigte

Kann man im Altersheim glücklich sein?

Wenn sich ältere Menschen nicht mehr selbst versorgen können, weil sie zu schwach oder krank sind und sie niemanden haben, der sie pflegen kann, ist das Leben im Altersheim meist die Lösung.

Doch auch wenn Hochglanzbroschüren für eine erfüllte und glückliche Zeit in der Seniorenresidenz werben, so sieht der Alltag meist anders aus. Oft haben die Pfleger nur begrenzt Zeit für jeden Bewohner und diese wünschen sich viel mehr die Nähe zu Verwandten oder Freunden, als die Betreuung durch Personal.

Viele Heimbewohner werden so immer ruhiger und ziehen sich zurück, da sie das Gefühl haben, mit niemandem ihre Gedanken teilen zu können. 

Genauso war es bei einer alten Dame, die nach außen hin senil wirkte, in Wirklichkeit jedoch ganz anders fühlte.

Was in ihr tatsächlich vorging, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.

Sie lebte im Altersheim, doch erst nach ihrem Tod fand man einen Brief, der ihr Innerstes zeigte

Außen alt, Innen jung

Die alte Frau fühlte sich keineswegs alt und senil, obwohl ihr das niemand ansah. Erst nach ihrem Tod, fanden die Mitarbeiter des Seniorenheims einen Brief, indem die Dame ihre Gefühle offenbarte. 

Darin schrieb sie: „Liebe Pfleger und Schwestern, wen glaubt ihr zu erkennen, wenn ihr mir in die Augen blickt? Eine merkwürdige, verbitterte, alte Frau, die sehnsüchtig ins Leere starrt. [...] Widerspenstig lasse ich mich von euch baden und füttern. Immer darauf hoffend, dass der Tag schnell vorübergeht. Ist es das, was ihr über mich denkt? Ja? Dann seht diesmal genau hin! Denn DAS bin ich nicht. Auch, wenn ich mich ruhig verhalte – weil ihr es mir angeordnet habt."

Wenn ihr erfahren wollt, wer die Dame wirklich war, klickt weiter. 

Sie lebte im Altersheim, doch erst nach ihrem Tod fand man einen Brief, der ihr Innerstes zeigte

Nichts vergessen: Die Vergangenheit bleibt lebendig

Beeindruckend erzählt die Dame in ihrem Brief weiter, dass sie immer noch ein Stück ihres jungen Ichs in sich trägt: 

"DAS bin ich:

Ein Mädchen. Gerade einmal zehn Jahre alt, mit Mutter und Vater. Mit Geschwistern und einer liebenden Familie. Ich bin sechzehn und besitze Flügel. Träume von der Liebe! Ich bin eine 20-jährige, wunderschöne Braut und mein Herz tanzt vor Freude. Denn es gibt ein Versprechen für die Ewigkeit. Ich bin Mutter. Ich bin 30 und meine Kinder brauchen mich. Ich bin glücklich. Meine Kinder sind erwachsen und ich bin 40 Jahre alt. Doch ich bin glücklich, denn ich besitze eine liebende Familie. Als ich 50 Jahre alt bin, sind meine Kinder längst ausgezogen. Doch mein Mann ist noch hier. Ich bin glücklich. Ich bin eine 60-jährige Oma und ich halte meine Enkelkinder im Arm."

Und trotz ihres Alters stellt sie fest: "Doch das Mädchen in mir lebt noch. Und es liebt noch. Ich reise zurück und erlebe alles noch einmal. Viel zu schnell ist mein Leben vorüber gegangen. Ich akzeptiere, dass nichts für die Ewigkeit festzuhalten ist."