An welchen Körperstellen bereiten Tattoos besonders dolle Schmerzen?
Der Körper ist unterschiedlich sensibel. Einige Körperstellen sind besonders schmerzempfindlich, dort verursacht das Tattoo dann große Schmerzen. Aber wo?
Warum du auf Betäubungssprays und Medikamente verzichten solltest
Es könnte verlockend erscheinen, den Schmerz mit Betäubungssprays oder Medikamenten zu lindern, doch ist dies keine optimale Lösung. Viele Betäubungssprays können die Hautstruktur verändern und die Qualität des Tattoos beeinträchtigen. Auch die Einnahme von Schmerzmitteln wie Aspirin oder Ibuprofen ist nicht ratsam, da sie die Blutgerinnung beeinflussen können, was zu vermehrtem Bluten während des Tätowierens führt. Dies kann die Sicht des Tätowierers auf die Haut erschweren und das Endergebnis negativ beeinflussen. Das gleiche gilt auch für Alkoholkonsum. Stattdessen ist es ratsam, auf die bereits erwähnten natürlichen Methoden der Schmerzlinderung zurückzugreifen und den Prozess so natürlich wie möglich zu halten, um die beste Erfahrung und das beste Ergebnis zu erzielen.
Kenne deine Schmerzgrenze
Wie bei so vielen Dingen im Leben, sind auch Schmerzen und Schmerzempfinden sehr individuell. Das kann nicht nur von der Tagesform, dem Schlaf und der Ernährung abhängig sein, sondern zum Beispiel auch vom Geschlecht. Frauen sind häufig weniger schmerzempfindlich als Männer, das kann zum Beispiel evolutionäre Gründe allein schon durch das Gebären haben, aber auch zum Beispiel an einer gewissen Gewohnheit durch die Menstruation liegen. Viele Tätowierer*innen erzählen, dass sich Männer beim Tätowieren mehr beklagen als Frauen. Gerne wird sowohl von Menschen mit Tattoos als auch von welchen, die sie stechen, der Scherz gemacht, dass wer ein Intimwaxing oder epilieren aushält, auch kein Problem mit einem Tattoo hat. Es ist also wichtig einschätzen zu können, ob der Schmerz, der einem bevorsteht, für einen ertragbar sein könnte oder nicht.