An welchen Körperstellen bereiten Tattoos besonders dolle Schmerzen?
Der Körper ist unterschiedlich sensibel. Einige Körperstellen sind besonders schmerzempfindlich, dort verursacht das Tattoo dann große Schmerzen. Aber wo?
Lenke dich vom Schmerz ab
Den Puls sofort zu senken, wird nur den wenigsten gelingen. Daher sollten wir mit unserer Atmung beginnen, das kennen viele vielleicht auch, wenn sie andere Schmerzen haben. Wer seine hektische Atmung in den Griff bekommt, beruhigt den Herzschlag und kann somit die Verkrampfung lösen. Das nimmt uns zwar nicht den ganzen Schmerz, kann aber die Intensität senken. Ablenkung kann helfen, Musik, ein Hörbuch, ein gutes Gespräch, etwas nebenbei gucken.
Gute Vorbereitung: Schlaf, Wasser und Ernährung
Bevor du dich in den Tattoostuhl setzt, ist es wichtig, dass du körperlich gut vorbereitet bist. Ausreichend Schlaf ist entscheidend, um deinen Körper auf die bevorstehende Herausforderung einzustellen. Dein Körper wird besser mit dem Schmerz umgehen können, wenn du ausgeruht bist. Zusätzlich ist eine gute Hydration unerlässlich. Trinke ausreichend Wasser am Tag vor deinem Tattoo-Termin, um sicherzustellen, dass deine Haut optimal auf die Tinte reagiert. Eine ausgewogene Ernährung mit genügend Vitaminen und Mineralstoffen kann ebenfalls dazu beitragen, dass dein Körper während des Tätowierens widerstandsfähiger ist. All diese Faktoren spielen eine Rolle, um den Schmerz während des Stechens zu minimieren und die Heilung zu fördern.
Snacks während des Stechens
Während des Tätowierens kann es hilfreich sein, kleine Snacks zu sich zu nehmen. Der Prozess kann oft mehrere Stunden dauern, und dein Körper benötigt Energie, um durchzuhalten. Snacks wie Nüsse, Früchte oder ein Müsliriegel können deinen Blutzuckerspiegel stabil halten und dir helfen, länger durchzuhalten. Auch das Kauen kann eine zusätzliche Ablenkung von den Schmerzen bieten. Achte jedoch darauf, dass die Snacks leicht verdaulich und nicht zu schwer sind, um deinem Magen nicht zusätzlich zu belasten. Dein*e Tätowierer*in wird sicherlich Verständnis dafür haben, wenn du zwischendurch kleine Pausen einlegst, um etwas zu essen oder zu trinken.
Teile die Sitzungen auf
Ein Tattoo muss nicht in einer einzigen Sitzung fertiggestellt werden. Besonders bei größeren und komplexeren Motiven kann es sinnvoll sein, die Sitzungen aufzuteilen. Dies gibt nicht nur deinem Körper die Gelegenheit, sich zu erholen, sondern erlaubt auch deinem Tätowierer oder deiner Tätowiererin, mit frischen Augen und neuer Energie weiterzuarbeiten. Eine Pause zwischen den Sitzungen kann für dich weniger stressig und schmerzhaft sein. Zudem hast du die Möglichkeit, den Fortschritt zu begutachten und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen. Plane also im Voraus und diskutiere mit deinem Tätowierer oder deiner Tätowiererin die Möglichkeit, mehrere Sitzungen zu vereinbaren.