So schlimm sind die letzten Minuten vor dem Einschläfern für dein Haustier

Und wir Besitzer sind Schuld

Zu sehen ist ein Hund, der traurig schaut
Quelle: IMAGO / Addictive Stock

Der traurigste Moment

Wer ein Haustier hat oder hatte, kennt das Gefühl der innigen Liebe zu seinem besten Freund und Gefährten nur zu gut. Dabei ist es ganz egal, ob es ein Hund, eine Katze, ein Meerschweinchen, ein Kaninchen, ein Vogel oder jedes andere Tier ist, mit dem du dein Haus und dein Leben teilst. Wenn unsere felligen besten Freunde leiden, können sie es meistens nicht richtig zeigen und gewisse Krankheiten kann man besonders bei alten Tieren einfach nicht mehr richtig behandeln. Deshalb gehört es leider zur Pflicht eines guten Tierhalters, zu entscheiden, wann es das Beste ist, sein Tier von den Schmerzen und Qualen zu erlösen. Dass dies die wohl schwerste Entscheidung ist, die ein Tierliebhaber treffen muss, versteht sich von selbst.

Denn laut § 16a TierSchG ist es möglich, dass ein Tier unter Vermeidung von Schmerzen "getötet" werden kann, wenn das Tier nach dem Urteil des beamteten Tierarztes nur unter nicht behebbaren erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden weiterleben kann. Der Schutz eines Tieres vor Schmerzen, Leiden und Schäden wird grundsätzlich höher bewertet als der Schutz seines Lebens.

Focus berichtet, dass eine Twitter-Userin ihren Tierarzt fragte, was für ihn das Schwerste an seinem Job sei, dass er hierbei das Einschläfern von Tieren nennt, ist verständlich, aber dass es für ihn nicht die Traurigkeit und Schwermütigkeit des Moments ist, sondern das Verhalten vieler Besitzer sollte sich jeder zu Herzen nehmen. 

Auf den nächsten Seiten lest ihr, was man als Besitzer auf keinen Fall tun sollte, wenn man sich von seinem Haustier verabschieden muss und wieso die Geschichte so viral ging!

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Das Schlimmste als Tierarzt

Zu deutsch schreibt die Userin Jessi Dietrich: "Ich fragte meinen Tierarzt was das Härteste an seinem Job sei und er sagte, wenn man Tiere einschläfern muss, wollen 90% der Haustierhalter nicht dabei sein. Wenn die Tiere von ihm die letzte Spritze bekommen, sind sie für gewöhnlich ganz allein und sehen sich panisch nach ihren Herrchen und Frauchen um - um ehrlich zu sein, das brach mir das Herz". 

Die Menschen schützen sich also zu 90% selbst vor dem tragischen Verlust und dem herzzerreißenden Moment und ihnen wird nicht Bewusst, was sie ihrem Tier damit antun, und wie viel unnötiges Leid das Tier in den letzten Minuten damit erfahren muss...

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... das Haustier hat sein Leben lang dem Besitzer seine unerbittliche und treue Liebe gezeigt. Für ein Haustier ist der Besitzer meist alles, während wir Menschen Familie, Freunde, Kollegen, Arbeit und Hobbies haben, hat ein Tier nur seinen Besitzer und dessen Liebe. Viele Tiere quälen sich meist jahrelang ohne ihre Beschwerden und Schmerzen ihren Besitzern zu zeigen, nur aus Liebe. Wenn der Mensch dann zwar die Einsicht bekommt, sein Tier zu erlösen, dann sollte die Fellnase in dem letzten beängstigenden und tragischen Moment nicht alleine sein. 

Die Twitter-Userin möchte damit einen Aufruf starten, Tierbesitzern das Bewusstsein zu schaffen, den Moment gemeinsam mit seinem Tier durchzustehen, um es von weiteren unnötigen Ängsten und Sorgen zu schützen. So wie die tapferen Familien, die auf diesen Post reagiert haben.