Juckreiz und Hautausschlag: Die besten Tipps gegen Neurodermitis
Neurodermitis verursacht Juckreiz und zeigt sich als schmerzhafter Hautausschlag! Warum tritt sie auf und welche Tipps können helfen?
Eincremen, eincremen, eincremen!
Zweimal täglich sollte man sich in der kalten Jahreszeit eincremen, wenn man zu Neurodermitis neigt. Wichtig ist ein fetthaltiges Produkt, die der Haut einen Fettfilm schenkt. Harnstoff und Dexpanthenol helfen in Cremes für Neurodermitiker*innen zuzsätzlich. Von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen sollte man allerdings unbedingt die Finger lassen. Am besten fragt man bei der Hautarztpraxis oder in der Apotheke nach und probiert, worauf die Haut gut reagiert. Und eben nicht erst eincremen, wenn die Schübe kommen, sondern schon provisorisch die Haut fettig halten. Hände und Gesicht dabei nicht vergessen. Besonders die Hände kann man auch öfter eincremen!
Aufpassen, was das Thema Wasser angeht
Vermutlich dürften viele mit Neurodermitis besonders in der Pandemie die Erfahrung gemacht haben, dass häufiges Händewaschen nicht gerade hilfreich ist. Hier gilt auch auf sensitice Seifen zu achten und eben danach gut eincremen. Allgemein sollte heißes und langes Duschen oder Baden so gut es geht vermieden werden. Denn dies wirkt sich negativ auf die Haut aus und trocknet sie interessanterweise aus. Falls du duschen möchtest, sollte das Wasser nicht heißer als 35 Grad sein und wenn du ein Bad nimmst, dann nutze ein rückfettendes Badeöl, aber bleibe am besten nicht länger als 10 Minuten in der Wanne.
Achte auf die Stoffe
Schon oben haben wir erwähnt, dass kratzige Wollpullis deine Haut zusätzlich reizen. Besonders geeignet für dich sind Seide und Baumwolle. Das gilt auch für deine Bettwäsche. Besonders nachts solltest du darauf achten, dass es nicht zu warm ist! Wer lange in seinem Schweiß liegt, der irritiert seine Haut zusätzlich und der Juckreiz kann verstärkt werden. Ideal sind im Schalfzimmer nachts eh 18 Grad, das freut nicht nur deinen Schlaf sondern auch deine Haut.
Wie kannst du Entzündungen behandeln?
Cremes sind zwar dein Freund, aber sei dir bewusst, dass du kortisonhaltige Produkte nicht lange nehmen solltest, da sie langfristig mehr schaden als helfen. Setzen kannst du aber auf Cremes, in denen Calcineurininhibitoren enthalten sind, sie verschaffen Linderung. Auch Tabletten oder gar eine Infusion kann bei starken Hautentzündungen helfen, aber das sollte nur in Absprache und Kontrolle mit deiner/deinem Arzt/Ärztin passieren.