Die Supermarkt-Fehler können dich viel Geld kosten!
Manchmal muss es schnell gehen. Doch viele Menschen machen Fehler beim Einkaufen, die in deinem Geldbeuten deutlich spürbar werden.
#5 Kassenzettel ignorieren
Viele werfen den Kassenbon direkt weg oder achten beim Bezahlen gar nicht erst auf das Display. Dabei lohnt es sich, den Bon genau zu prüfen. Gerade bei Angeboten, Rabattaktionen oder loser Ware wie Obst und Gemüse schleichen sich schnell Fehler ein. Oft liegt das an Zahlendrehern, falschen Produktcodes oder nicht aktualisierten Kassensystemen. Manchmal werden auch Produkte doppelt gescannt. Wer aufmerksam ist, kann solche Fehler direkt an der Kasse bemerken und korrigieren lassen. Wichtig: Bleib freundlich, aber bestimmt. In den meisten Fällen zeigen sich die Mitarbeiter verständnisvoll und helfen sofort. Wer erst zu Hause bemerkt, dass etwas nicht stimmt, hat es schwerer, eine Erstattung zu bekommen.
#6 Alles an der Frischetheke kaufen
Frisch sieht oft besser aus – und fühlt sich hochwertiger an. Doch wer regelmäßig an der Frischetheke kauft, zahlt meist drauf. Fleisch, Wurst oder Fisch sind dort oft deutlich teurer als die verpackte Ware im Kühlregal. Dabei stammt vieles aus denselben Produktionsbetrieben. Insbesondere bei Fisch lohnt sich der Vergleich: Was in der Theke liegt, wurde häufig bereits einmal tiefgefroren – genau wie die Ware aus der Tiefkühltruhe. Wer also aufs Geld achten muss, kann getrost zur günstigeren Alternative greifen. Achte dabei auf Herkunft und Inhaltsstoffe – viele günstige Produkte stammen trotzdem aus kontrollierter Haltung oder nachhaltigem Fang. Natürlich spricht nichts dagegen, sich hin und wieder etwas Besonderes zu gönnen. Aber für den Alltagseinkauf lohnt sich der Blick aufs Preisschild – und der Verzicht auf das vermeintlich „Frischere“ spart oft erheblich.
#7 Nur Markenprodukte kaufen
Marken strahlen Vertrauen aus – kein Wunder, dass viele lieber zu bekannten Namen greifen. Doch genau hier steckt enormes Sparpotenzial. No-Name-Produkte stehen oft direkt daneben im Regal und sind deutlich günstiger. Was viele nicht wissen: Viele Handelsmarken werden von denselben Herstellern produziert wie die bekannten Markenartikel. Der Unterschied liegt oft nur in der Verpackung – nicht im Inhalt. Natürlich schmeckt nicht jede Eigenmarke gleich, aber ausprobieren lohnt sich. Vor allem bei Grundnahrungsmitteln wie Reis, Nudeln, Mehl oder Joghurt ist der Unterschied oft kaum merkbar. Wer konsequent auf günstigere Alternativen umsteigt, kann seinen Wocheneinkauf erheblich günstiger gestalten. Tipp: Die günstigen Produkte befinden sich meist im unteren Regalbereich – Markenware dagegen in Augenhöhe. Wer also den Blick senkt, spart bares Geld. Und das ganz ohne Verzicht auf Geschmack oder Qualität.
#8 Reduzierte Artikel nicht hinterfragen
Angebote sind verlockend – besonders wenn sie fett gedruckt oder auffällig präsentiert werden. Doch nicht jedes Schnäppchen ist auch ein echter Preisvorteil. Manchmal wird ein Artikel reduziert angeboten, obwohl der Normalpreis nur geringfügig höher ist. In anderen Fällen locken Großpackungen mit vermeintlich besserem Preis – kosten pro 100g aber mehr als kleinere Einheiten. Wer also auf Angebote setzt, sollte immer den Vergleichspreis im Blick behalten.