Die Supermarkt-Fehler können dich viel Geld kosten!
Manchmal muss es schnell gehen. Doch viele Menschen machen Fehler beim Einkaufen, die in deinem Geldbeuten deutlich spürbar werden.
Einkaufen im Supermarkt ist ein unvermeidlicher Teil unseres Alltags. Ob Lebensmittel, Hygieneartikel oder Haushaltswaren – bestimmte Dinge brauchen wir regelmäßig. Und sobald etwas aufgebraucht ist, geht es ab in den Supermarkt. Dabei will man natürlich möglichst wenig Geld ausgeben. Doch oft geben wir mehr aus, als nötig. Das liegt nicht immer nur an hohen Preisen, sondern auch an bestimmten Fehlern.
#1 Zu oft einkaufen gehen
Viele Menschen erledigen ihre Einkäufe lieber in kleinen Etappen. Heute schnell Brot, morgen noch ein bisschen Obst, übermorgen fehlt wieder etwas anderes. Das wirkt auf den ersten Blick unkompliziert – ist aber ein echter Kostenfaktor. Denn jeder Gang in den Supermarkt birgt die Gefahr von Spontankäufen. Man nimmt oft Dinge mit, die eigentlich gar nicht auf der Liste standen. Und je häufiger man geht, desto öfter passiert genau das. Außerdem verliert man schnell den Überblick über die Ausgaben. Wer stattdessen ein- bis zweimal pro Woche gezielt einkauft, spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit.
#2 Ohne Einkaufszettel losziehen
Ein Klassiker unter den Einkaufsfehlern: Kein Einkaufszettel. Man glaubt, sich alles merken zu können, doch im Supermarkt sieht plötzlich alles wichtig aus. Ohne Plan landet schnell mehr im Wagen, als beabsichtigt. Besonders anfällig ist man für Angebote, Sonderaktionen oder Produkte, die gerade im Blickfeld liegen. So wächst der Kassenbon – und das Budget schrumpft. Wer sich vorher eine Einkaufsliste schreibt, spart bares Geld. Denn: Mit einer klaren Struktur bleibst du fokussiert und kaufst nur das, was wirklich gebraucht wird.
#3 Einkaufswagen statt Einkaufskorb
Wer mit einem Einkaufswagen durch den Supermarkt läuft, kauft in der Regel mehr. Das liegt nicht nur am größeren Volumen, sondern auch am Gefühl. Ein halbleerer Wagen wirkt oft so, als hätte man kaum etwas – obwohl bereits viele Artikel darin liegen. Anders ist es beim Einkaufskorb: Der wird schneller schwer und zwingt einen dazu, sich zu beschränken. Auch die Zeit spielt eine Rolle: Mit dem Korb will man möglichst zügig durchkommen, während man mit dem Wagen eher zum Bummeln neigt. Dieses „Schlendern“ führt häufig zu zusätzlichen Käufen, die gar nicht nötig gewesen wären.
#4 Zur falschen Uhrzeit einkaufen
Die Uhrzeit, zu der du einkaufen gehst, kann überraschend großen Einfluss auf deinen Geldbeutel haben. Viele Produkte – vor allem Frisches wie Obst, Gemüse oder Backwaren – werden kurz vor Ladenschluss reduziert. Supermärkte möchten verderbliche Waren nicht wegwerfen und bieten sie deshalb günstiger an. Wer also am späten Nachmittag oder Abend einkauft, kann echte Schnäppchen machen. Die Qualität der Produkte leidet dabei in der Regel nicht, denn laut Vorschrift dürfen nur einwandfreie Lebensmittel verkauft werden. Der Trick liegt darin, gezielt auf reduzierte Ware zu achten. Häufig sind diese Artikel mit auffälligen Stickern oder Etiketten markiert. Natürlich sollte man nicht nur der Ersparnis wegen einkaufen gehen – aber wer ohnehin abends Zeit hat, kann diesen Vorteil gezielt nutzen. Ein weiterer Pluspunkt: Es ist oft leerer im Laden, was den Einkauf entspannter macht und unüberlegte Spontankäufe reduziert.