10 Tipps und Tricks für den perfekten Rasen
Rasen richtig mähen: Wann ist der beste Zeitpunkt? Profi-Tricks gegen Moos und kahle Stellen mit Hausmitteln wie Toilettenpapier & Backpulver.
#8 Rasenmähen am Sonntag: Was ist erlaubt?
Die Ruhezeiten sind ein häufiges Streitthema am Gartenzaun. Grundsätzlich gilt: An Sonn- und Feiertagen ist das Rasenmähen mit Motorgeräten strikt verboten. Das betrifft Benziner, Elektromäher und oft sogar leise Mähroboter. Wer dennoch am Sonntag aktiv werden will, hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder du nutzt einen klassischen Handrasenmäher ohne Motor, der keinen Lärm verursacht, oder dein Garten liegt in einem komplett unbewohnten Gebiet ohne Nachbarn. Unter der Woche und samstags solltest du zudem die Mittagsruhe (meist 13 bis 15 Uhr) einhalten. Ein kurzes Gespräch mit dem Nachbarn hilft oft, unnötigen Stress zu vermeiden. Vielleicht stört es ihn ja auch überhaupt nicht.
#9 Rasen mähen bei Regen: Das solltest du unbedingt beachten
Darf man nassen Rasen mähen? Martin Degenbeck erklärt, dass feuchte Gräser prall stehen und sich eigentlich sauber schneiden lassen. Das Hauptproblem ist jedoch nicht der Schnitt, sondern die Technik: Nicht mulchen! Nasser Schnitt bildet Klumpen, die die Belüftung blockieren und Fäulnis fördern können. Nutze daher unbedingt den Fangkorb. Ein weiteres Risiko ist der aufgeweichte Boden: Mähe niemals bei Pfützenbildung, da das Gewicht des Mähers den Boden verdichtet und tiefe Fahrspuren hinterlässt. Wer bei Regen mäht, sollte also häufig den Korb leeren und besonders vorsichtig manövrieren.
#10 Wie oft Rasen mähen? Der ideale Rhythmus für jede Jahreszeit
Wie oft du den Mäher aus dem Schuppen holst, hängt stark von der Wachstumsphase ab. Im Frühling (April bis Juni) hat der Rasen seinen größten Wachstumsschub, hier ist ein Schnitt pro Woche Pflicht, manchmal sogar alle fünf Tage. Im Hochsommer bei großer Hitze solltest du das Tempo drosseln und das Gras ruhig etwas länger stehen lassen, damit der Boden nicht austrocknet. Ab September reicht meist ein Rhythmus von zehn bis vierzehn Tagen. Erst wenn die Temperaturen dauerhaft unter fünf Grad sinken, stellt das Gras sein Wachstum ein und du kannst den Mäher in den Winterschlaf schicken.
#11 Wohin mit dem Grasschnitt? So nutzt du Rasenschnitt sinnvoll
Nach dem Mähen stellt sich die Frage: Wohin mit dem ganzen Grünzeug? Statt den Grasschnitt mühsam zu entsorgen, kannst du ihn im eigenen Garten als Rohstoff nutzen. Eine dünne Schicht getrockneter Rasenschnitt ist ein idealer Mulch für Beete und Sträucher. Er hält den Boden feucht und unterdrückt Unkraut auf natürliche Weise. Im Kompost dient das Gras als wichtiger Stickstofflieferant, mische es dort aber immer mit trockenem Häckselgut, damit nichts fault. Wer Zeit sparen will, nutzt einen Mulchmäher: Das fein gehäckselte Gras bleibt direkt liegen und dient als kostenloser Dünger für die nächste Wachstumsphase.