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Plastik statt Pappe: Kaufland-Kunden streiten über Eierverpackung
Eine transparente Kunststoffverpackung für Eier sorgt bei Kaufland derzeit für ordentlich Zoff unter den Kunden. In einem viralen Beitrag auf Threads machte ein Käufer seinem Ärger Luft und fragte fassungslos: „Ist das euer Ernst, Kaufland?“ Er kritisierte vor allem den Einsatz von Plastik bei einem Naturprodukt und die fehlende Kennzeichnung für das Recycling. Die Reaktionen im Netz ließen nicht lange auf sich warten und spalteten die Gemüter in zwei Lager.
Während die einen die Verpackung als hygienisch und praktisch lobten, vor allem, weil Plastik im Gegensatz zu Pappe nicht „durchsifft“, wenn mal ein Ei kaputtgeht, werfen andere dem Kritiker Doppelmoral vor.
Viele finden es widersprüchlich, „Bodenhaltung kaufen“ zu wollen und sich dann über die Verpackung zu beschweren, was einige sogar als „absolute Tierquälerei“ bezeichnen. Eine Userin schreibt: „Also wenn das dein einziges Problem beim Eierkonsum ist, dann weiß ich auch nicht.“
Ein interessanter Nebenaspekt: Aus rein hygienischer Sicht hat Kunststoff tatsächlich die Nase vorn. Da Eierschalen oft mit Salmonellen belastet sein können und Pappe diese Keime aufsaugt, ist eine „hygienisch sichere Wiederverwendung“ alter Kartons laut Expert*innen praktisch ausgeschlossen.