Eisheilige 2026: Alles was du wissen musst
Achtung, Nachtfrost! Hier findest du alle Infos, wann du 2026 deine Pflanzen endlich einpflanzen darfst und wie du deine Blumen vor dem Kälteschock rettest.
Eigentlich sah es Anfang Mai nach dem perfekten Gartenwetter aus, aber wie jedes Jahr sollte man sich bremsen, denn von dem 11. bis zum 15. Mai 2026 kommen die Eisheiligen und bringen eine richtige Kältefront mit sich. Vor allem nachts wird es noch sehr ungemütlich, und regional droht sogar wieder Frost. Wer seine empfindlichen Balkonblumen jetzt schon draußen lässt, riskiert, dass diese eingehen. Wir zeigen dir, wie du deine Pflanzen durch die kalten Nächte bringst und ab welchem Datum du endlich ohne Sorge einpflanzen kannst.
Was sind Eisheilige?
Die Eisheiligen sind eine traditionelle Wetterperiode Mitte Mai, in der oft ein letzter Kälteeinbruch mit Nachtfrost droht, bevor dann der Sommer endlich startet. Es ist meistens die Zeit zwischen dem 11. und 15. Mai. Benannt sind die Tage nach alten Heiligen wie dem Pankratius oder der „Kalten Sophie“.
2026 kommen sie besonders stark und treiben die Temperaturen nochmal ordetlich runter. Das ist besonders für alle ein Problem, die es nicht abwarten konnten und ihre Kästen schon bepflanzt haben. Erst wenn die Kalte Sophie am 15. Mai durch ist, können wir im Garten wirklich aufatmen.
Wie kalt wird es wirklich? Die Temperaturen im Überblick
2026 wird der Kälteeinbruch rund um die Eisheiligen besonders deutlich spürbar. Laut aktuellen Wetterberichten droht ein Temperatursturz von bis zu zehn Grad innerhalb weniger Tage – und das mitten in einer Phase, in der viele schon fast sommerliche Wärme genossen haben. Tagsüber klettern die Werte kaum noch über zehn bis zwölf Grad, nachts kann das Thermometer in manchen Regionen auf bis zu minus zwei Grad fallen. Dazu gesellt sich Regen, der die gefühlte Kälte noch verstärkt. Besonders betroffen sind erhöhte Lagen und ländliche Gebiete abseits der Städte, wo der Wärmeinseleffekt wegfällt.
Welche Pflanzen können Frost gut ab und dürfen raus?
Es gibt zum Glück ein paar Pflänzchen, denen die Eisheiligen völlig egal sind. Stiefmütterchen, Hornveilchen und Primeln sind zum Beispiel extrem robust und halten auch mal ein paar Minusgrade locker aus. Auch Zwiebelpflanzen wie Narzissen oder Tulpen sowie viele heimische Kräuter (etwa Schnittlauch und Petersilie) kommen mit der Kälte ganz gut klar.
Wenn es um dein Gemüsebeet geht, sind Salatsetzlinge, Radieschen und Zwiebeln die richtige Wahl. Alles, was aus unseren Breitengraden kommt oder zur klassischen Frühjahrsbepflanzung gehört, kann also meistens jetzt schon problemlos draußen bleiben.