Mögliche Strafen für betrunkene Fußgänger

Kann das den Führerschein kosten?

Mögliche Strafen für betrunkene Fußgänger

Die meisten von uns kennen das: Da trifft man sich Abends noch auf ein Bier mit Freunden, und plötzlich schwankt man betrunken nach Hause. Dass man das Auto dann stehen lässt, ist uns hoffentlich allen klar. Zumal so ein Fußweg beim Ausnüchtern ja auch schon etwas beiträgt. 

Aber ist man zu Fuß strafrechtlich wirklich auf der sicheren Seite? Oder bringt man nicht auch ohne zu fahren so einen Führerschein in Gefahr?

Auf den nächsten Seiten klären wir auf!

Mögliche Strafen für betrunkene Fußgänger

Zunächst einmal gilt für betrunkene das gleiche wie für nüchterne Fußgänger: Wer fremdes Eigentum beschädigt, und seien die Sinne noch so betrübt, wird mit juristischen Konsequenzen zu rechnen haben. Insbesondere vermeintlich harmlose Späße, wie das Rollen von Müllcontainern auf Straße und Fußweg, können dabei strenge Folgen haben. Denn hier greift schnell der Paragraph §315b des Strafgesetzbuchs: Es handelt sich um einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Und dabei zählt nicht nur tatsächlich entstandener Schaden, sondern schon die verursachte Gefahr – mit einer Geldstrafe oder bis zu fünf Jahren Gefängnis muss man hier rechnen.

Aber kann auch der Führerscheinentzug drohen? Lest weiter auf der nächsten Seite:

Mögliche Strafen für betrunkene Fußgänger

Doch wer glaubt, dass zumindest der Führerschein sicher wäre, der irrt. Zwar ist es vorbildlich und richtig, das Auto stehen zu lassen, wenn man zu Glas und Flasche gegriffen hat. Allerdings kann die Polizei, wenn man betrunken auffällt, auch Fußgänger einem Alkoholtest unterziehen. Und das kann letztlich auch zum Entzug des Führerscheins führen. Allerdings ist das nur unter der Voraussetzung möglich, dass ein Verdacht auf Alkoholabhängigkeit oder -missbrauch besteht.

Also gilt: Auch als Fußgänger kann man sich nicht alles erlauben!