Falsche Erziehung: An diesen Problemen sind deine Eltern schuld
Mach nicht dieselben Fehler bei deinen Kindern.
Wir wissen es alle: Ein Kind aufzuziehen ist keine einfache Aufgabe, und die meisten bewundern ihre Eltern insgeheim dafür, dass sie es irgendwie geschafft haben, aus uns einigermaßen passable Menschen zu machen. Fakt ist aber: Ganz egal, wie viel wir über Kindererziehung zu wissen glauben, noch ehe das erste Baby kommt - Fehler machen wir letztlich alle. Doch manche davon können ernsthafte Konsequenzen haben, da sie das Kind für immer (negativ) beeinflussen.
Auf den folgenden Seiten erfährst du, welche psychologischen Probleme leider durch falsche Erziehung entstehen können und wie du sie bei deinen eigenen Kindern vermeidest. Fehler sind menschlich - das heißt aber nicht, dass dir dein Kind später nicht dafür dankbar wäre, wenn du den einen oder anderen Fehler in seiner Erziehung umgehst! Los geht's auf der nächsten Seite.
1. Mangelnde Selbstständigkeit + soziale Kompetenz
Leider sind diese psychologischen Probleme häufig die Konsequenz falscher Erziehungsmethoden. Oft ließen die Eltern der Betroffenen ihren Kindern nicht genügend Freiraum, klammerten vielleicht sogar. Die Folge: Im Erwachsenenalter sind die Betroffenen häufig noch stark auf die Unterstützung und Hilfe anderer angewiesen und sind oft überfordert und ängstlich, wenn sie Probleme allein bewältigen sollen. Gegenüber Fremden sind sie meist unbeholfen und schnell eingeschüchtert, da sie sich nicht früh genug ein gesundes Sozialleben aufbauen konnten.
Daher ist es wichtig, den Kindern den nötigen Freiraum zu ermöglichen, in dem sie ihre sozialen Kompetenzen entwickeln und sich gleichzeitig von den Eltern abkapseln können - so weh es anfangs auch tun mag. Dazu zählt auch das selbstständige Lösen von Problemen, bei denen nur geholfen werden sollte, wenn es unbedingt nötig ist.
2. Depressionen + innere Unruhe
Ein Kind zu viel oder zu wenig zu loben führt beides zur selben traurigen Folge: Depressionen im späteren Leben. Zu wenig Lob sorgt dafür, dass sich kein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln kann, und das Kind fühlt sich später stets wertloser als die Menschen um es herum; zu viel Lob hingegen führt zu einem übergroßen Ego, das zum Scheitern verurteilt ist, wenn der Betroffene feststellt, dass die eigenen Kompetenzen doch nicht so außergewöhnlich sind, wie es ihm in der Kindheit vermittelt wurde.
Lob ist wichtig - aber auch hiervon gibt es zu viel des Guten. Lobe das Kind, wenn es das verdient hat, aber nicht für jede Kleinigkeit.
3. Süchte
Oft beginnen Süchte bereits in der Jugend und dienen als Fluchtmöglichkeit, wenn sich Kinder zu sehr unter Druck gesetzt oder unverstanden fühlen. Rauchen oder Trinken helfen dabei, dem Stress zu entfliehen, wirken sich aber negativ auf die Gesundheit aus. Daher sollte man darauf achten, das Kind nicht unnötig unter Druck zu setzen (beispielsweise mit zu hohen Ansprüchen im Bezug auf Schulnoten) und ihm stets das Gefühl zu geben, jederzeit die nötige Unterstützung zu bekommen.