Notruf: 5-Jährige bringt alle zum Lachen
Jason Bonham von der Notrufzentrale teilte ein Telefonat mit einer 5-Jährigen, die das Leben ihres Vaters retten wollte. Ihre Fragen bringen alle zum Lachen
Mitarbeiter: „Also ist er lieb?“
Savannah: „Er ist lieb.“
Mitarbeiter: „Ok.“
Savannah: „Er bellt irgendwie.“
Mitarbeiter: „Er bellt irgendwie? Das ist kein Problem.“
Die kleine Savannah hat an diesem Tag gezeigt, dass sie eine ganz Tapfere ist. Während des gesamten Telefonats blieb sie ruhig, gefasst, hörte dem Mitarbeiter aufmerksam zu und befolgte seine Anweisungen. Zugleich kümmerte sie sich liebevoll um ihren Vater, welcher sicher unglaublich stolz auf seine Tochter ist.
Ende gut, alles gut
Das gesamte Telefonat könnt ihr euch auf dem YouTube-Kanal von videonme nochmal in Ruhe anhören. Es ist wirklich beeindruckend, was Savannah in ihren jungen Jahren bereits geleistet hat. Dem Vater geht's übrigens gut!
Wenn Kinder den Notruf wählen, handelt es sich manchmal um Scherzanrufe oder auch um Kleinigkeiten, weil Kinder nicht einschätzen können, ob ein Anruf wirklich notwendig ist. So gibt es zum Beispiel Geschichten, in denen Kinder nur mal einen Polizisten umarmen wollten und deshalb die amerikanische Notrufnummer wählten.
Auf der nächsten Seite erzählen wir dir aber von einem Fall, bei dem ein Kind gute Gründe für seinen Anruf hatte ...
„Ich brauche Hilfe"
Ein zwölf Jahre alter Junge aus den USA rief den Notruf 911 heimlich aus dem Auto seines Vaters an, denn er war sich sicher, dass er Hilfe brauchte. Er sagte am Telefon zur Zentrale eingeschüchtert: „Ähm ... ich brauche Hilfe." Das berichtete die LA Times.
Eigentlich waren Vater und Sohn auf einer Familienfeier in South Los Angeles. Nachdem der Vater seinen Sohn gefragt hatte, ob er mit ihm in den Park gehen und Football spielen wolle, verließen sie die Feier ohne jemandem Bescheid zu sagen. Als der Junge im Auto saß, merkte er, dass etwas nicht stimmte. Sein Vater setzte einen Las Vegas Raiders Helm auf und erklärte, dass sie nach Vegas fahren würden. Obwohl er auf dem Beifahrersitz neben seinem Vater saß, konnte er offenbar kaum mit ihm reden und entschied sich dann, Hilfe zu holen.
Polizei verfolgt Auto
Nur mal so: Las Vegas liegt gut 21 h mit dem Auto entfernt. Das ist kein normaler Trip für Spontane. Der Vater war auf dem Weg von Kalifornien nach Nevada außerdem offenbar nicht erselbst, hatte dabei hektisch Gebete wiederholt und auf der Autobahn wild umhergeirrt und die Spuren dauernd gewechselt.
Der Junge versuchte zunächst, Verwandte anzurufen, wählte dann aber die 911. Er teilte mit, dass sein Vater versuche, ihn nach Vegas zu bringen und sich seltsam verhalte. Er beschrieb das Auto, die Umgebung und andere Fahrzeuge um sie herum, gab Details zu Kennzeichen und erklärte, dass sie mit 40 bis 50 Meilen pro Stunde unterwegs waren. Der Junge berichtete sogar, dass sein Vater beinahe einen Unfall verursacht hätte.