Gruselig: OJ hört nachts Geräusche auf ihrem Dachboden

Sie vermutet, dass sich jemand über ihr versteckt

Würzburger Jodel

Im wahren Leben geraten wir zum Teil in Situationen, die gruseliger sind als so mancher Horror-Film. Davon kann diese Jodel-Userin ein Lied singen: Sie hört nachts immer wieder Geräusche auf dem Dachboden. Als sie eines Tages nach oben geht, um nachzusehen, findet sie eine Bravo sowie etwas Bonbonpapier. Zuerst vermutet sie, die Kinder aus der Nachbarschaft könnten dort oben ihr Geheimversteck haben – doch würden die sich nachts auf fremde Dachboden schleichen?

Irgendwie können wir das, so wie die Jodlerin, nicht so recht glauben – insbesondere, da die folgenden Schilderungen dafür einfach zu gruselig sind:

Würzburg Jodel Screenshot

Neben Schritten und leisem Gemurmel hört OJ auch immer wieder dumpfe Schläge und ein Geräusch, das klingt, als würde man einen Stuhl über den Boden ziehen – oder sogar eine Leiche?

Okay, wir wollen keine Panik machen, aber das Ganze ist wirklich ein wenig creepy. Insbesondere da ...

Jodel aus Würzburg

... es auch immer wieder an der Tür klingelt. Vermutlich versucht wirklich jemand, Zugang zum Dachboden zu bekommen, um sich dort zu verstecken. Tierische Übeltäter lassen sich damit relativ sicher ausschließen – die reden schließlich nicht und klingeln meist auch nicht, bevor sie sich irgendwo Zugang verschaffen!

Die anderen Nutzer raten OJ, einfach mal nach oben zu gehen und nachzusehen, da sie den Eindringling jetzt ja auf frischer Tat ertappen könnte. Aber ist das wirklich eine gute Idee?

Jodel aus der App in Würzburg

Nein, findet OJ, ist es definitiv nicht. Je nachdem, wer da oben ist, will man dieser Person nicht unbedingt nachts allein und unbewaffnet begegnen.

Doch dann bemerkt sie plötzlich etwas Ungewöhnliches auf dem Nachbarbalkon:

Würzburger Jodel

Eine merkwürdige Bewegung wirft bei OJ das Gedankenkarussell an: Wird sie etwa von dem creepy Typen verfolgt, den sie ehrenamtlich betreut?

Es kann doch schließlich kein Zufall sein, dass dieser an der gleichen Station aussteigen musste wie OJ, oder?

Jodel Screenshot

Jetzt vermeldet OJ auch noch ein Pfeifen, das von draußen kommt. Es klingt, also würden zwei Personen sich Zeichen geben. 

Das ist OJ eine Nummer zu viel: Sie schließt alle Vorhänge, versucht zu schlafen und will am nächsten Tag schauen, ob sie Beweise für ihre Vermutung findet!

Bild aus der Jodel App

Gesagt, getan: Am nächsten Morgen findet sie auf dem Dachboden eine leere Zigarettenschachtel. Scheint also, als habe sie sich den gestrigen Abend nicht eingebildet. Und scheint auch, als seien nicht unbedingt nur ein paar kleine Nachbarskinder die Urheber der gruseligen Ereignisse ...

OJ beschließt auf Anraten der Community einen Zettel zu hinterlassen, auf dem sie dem Eindringling verkündet, dass sie beim nächsten Mal die Polizei rufen wird.

Jodel aus der App

Doch auch danach hört die OJ noch Geräusche. Todesmutig beschließt sie, den Übeltäter zu konfrontieren: Sie klettert auf den Dachboden und findet ...

... einen völlig verschreckten 16-Jährigen, der dort sein Lager errichtet hat! Er behauptet, seine Eltern würden ständig streiten und ein Freund aus dem Erdgeschoss habe ...

Jodel Screenshot

... ihm daher erlaubt, auf dem Dachboden Zuflucht zu suchen. Da die OJ Mitleid mit dem Jugendlichen hat, beschließt sie, die Polizei nicht zu informieren – vorausgesetzt, der Weggelaufene verhält sich ruhig. 

Sie hinterlässt ihm daraufhin noch einen Zettel mit Nummern, bei denen der Jugendliche sich Hilfe suchen kann. Danach hört sie, wie sie berichtet, nie wieder etwas von ihm. Wir drücken die Daumen, dass er sich Hilfe geholt hat und es ihm gut geht. 

Wer den ganzen Jodel noch einmal in Ruhe lesen möchte, kann das hier tun.