Bezahltes Nichtstun: In Schweden wartet ein Traumjob für Faulenzer

Ab nach Schweden!

In Schweden gibt es einen Job, wo man fürs Nichtstun bezahlt wird
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Vollzeit arbeiten und dabei nichts tun? 

Zugegeben, wir sind uns gerade selbst nicht ganz sicher, ob das ein Traum- oder Alptraum ist, in Vollzeit absolut nichts zu tun, aber im Schwedischen Göteborg will ein Kunstprojekt genau dieser Frage auf den Grund gehen. 

Hobby-Müßiggänger können dann herausfinden, ob und wie gut sie es tatsächlich schaffen, einen ganzen Tag lang absolut nichts zu tun. Wer also schon immer davon geträumt hat, fürs Faulenzen bezahlt zu werden, kann sich auch als nicht-Schwede bewerben. 

Ein Mann, der fürs Nichtstun bezahlt wird
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Die zukünftige Stelle wird am U-Bahnhof Korsvägen geschaffen. Durch das Projekt, soll herausgefunden werden, womit sich Menschen jenseits der Lohnarbeit die Zeit vertreiben. Wer einen Haken dabei vermutet, wird enttäuscht, denn es gibt keinen. 

Der Angestellte erhält 2.046 Euro brutto Einstiegsgehalt, welches jährlich an die Lohnentwicklung in Schweden angepasst wird. Der Glückliche Arbeitnehmer erhält sogar Urlaub und Rentenanspruch. Die Bewerber können sich bis 2025 abgegeben werden, denn Jobbeginn ist 2026, also sobald der sich derzeit im Bau befindliche U-Bahnhof seinen Betrieb aufnimmt. Klingt einfach genial! 

Job, wo man fürs Nichtstun bezahlt wird in Schweden
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Hinter diesem unglaublichen Traumjob steckt nicht der öffentliche Verkehrsbetrieb Göteborgs, sondern das Künstlerduo Goldin+Senneby. Das „Eternal Employment“-Experiment (zu Deutsch: „Anstellung für die Ewigkeit“) ist ein Projekt, das sich in einem schwedischen Ideenwettbewerb der Behörde der Kunst im öffentlichen Raum und des schwedischen Verkehrsministeriums gegen andere durchgesetzt.

In der Ausschreibung der traumhaften Stellenanzeige, wird der Job wie folgt beschrieben: "Die Position beinhaltet keine Pflichten oder Verantwortlichkeiten" Arbeit sei das, was man tun will. Einzige Aufgabe: Das Nichtstun muss morgens und abends am Bahnhof per Stechuhr ein- und ausgeläutet werden. Puuhhh, anstrengend!