Wenn der Körper plötzlich anders riecht – was dahintersteckt
Wenn sich der eigene Geruch plötzlich deutlich verschlechtert, ist das unangenehm. Doch wann ist das harmlos und wann sollte man ärztlichen Rat suchen?
#8 Die sensible Hundenase
Hunde sind nicht umsonst als Spürnasen bekannt. Ihre sensiblen Nasen können Veränderungen in Gerüchen schnell wahrnehmen. Diese Fähigkeit erlaubt es den Tieren sogar, Krankheiten zu erschnüffeln. Weit verbreitet sind mittlerweile etwa Diabetikerwarnhunde, die kleine chemische Verbindungen und Stoffwechselbewegungen riechen sowie Veränderungen in der Atmung spüren können. Dadurch retten sie regelmäßig Leben. Ähnlich können Hunde auch Krebsarten erkennen (darunter vor allem Prostatakrebs und Darmkrebs). Wer unter einer Erkrankung wie Diabetes leidet, kann einen Hund über spezielle Ausbilder*innen erhalten – allerdings leider meist nur unter Selbstfinanzierung.
#9 Schweißprobleme: Wann zum Arzt?
Wenn du mal einen Tag lang stärkeren Geruch wahrnimmst, ist das noch kein Grund zur Sorge. Auch regelmäßige Veränderungen im Rahmen der Periode, einer Schwangerschaft oder Phasen der hormonellen Umstellung sind meist normal und vorübergehend. Solltest du allerdings feststellen, dass der Geruch plötzlich auftritt und intensiv stinkt oder verändert ist, ist ein Besuch in der Arztpraxis sinnvoll. Das Gleiche gilt, wenn neben dem Geruch auch andere Symptome auftreten. Die/der Ärzt*in kann feststellen, ob Erkrankungen oder hormonelle Störungen vorliegen, die einer genaueren Untersuchung bedürfen.
#10 Tipps für den Alltag: So wird man den Geruch wieder los!
Gegen unangenehme Gerüche gibt es viele Tipps und Tricks. Regelmäßige sanfte Körperpflege ist die beste Maßnahme, wenn sich die Ursache des Problems nicht bekämpfen lässt. Doch wenn das nicht ausreicht, können auch Ernährungsumstellungen und andere Alltagshelfer die Lösung sein. Die Reduktion von stark riechenden Lebensmitteln wie Knoblauch und Zwiebeln kann beispielsweise auch den Schweißgeruch reduzieren. Pflegende Produkte wie Kokosöl neutralisieren auf der Haut unangenehme Gerüche. Außerdem hilft es, Kleidung aus luftdurchlässigen Materialien, wie Baumwolle und Leinen zu tragen. Oft sorgen kleine Alltagsveränderungen wie diese schon für Abhilfe.