So prüfen Einbrecher, ob du Zuhause bist
Du denkst, ein voller Briefkasten ist das einzige Zeichen, an dem Einbrecher erkennen, dass niemand zuhause ist? Heute stellen wir dir noch weitere vor.
Gerade in der dunklen Jahreszeit häufen sich die Einbrüche bekanntermaßen. Dass du Urlaubsbilder erst posten solltest, wenn du wieder zuhause bist, hast du vielleicht schon in deiner Kindheit gelernt. Doch auch darüber hinaus haben Einbrecher so ihre Mittel und Wege, um vorübergehend leerstehende Häuser und Wohnungen zu erkennen. Sie beobachten beispielsweise, ob Briefkästen überfüllt sind oder ob Rollläden tagelang geschlossen bleiben. In diesem Artikel zeigen wir dir einige dieser Methoden und geben dir wertvolle Tipps mit auf den Weg, um dich, deine Familie und dein Eigentum effektiv zu schützen.
#1 Späher
Sie verhalten sich meistens unauffällig und wirken wie gewöhnliche Passant*innen, doch sind es meistens gerade die Späher*innen, die die wichtigen Informationen liefern. Sie halten sich auf dem Hausflur oder in der Nähe deines Grundstücks auf und beobachten dich. Dabei merken sie sich deinen Tagesablauf, vor allem die Zeiten, zu denen du nicht da bist. Kommst du eines Tages mit einem großen Koffer heraus, wissen sie, dass du höchstwahrscheinlich längere Zeit weg sein wirst. Was hier zählt, ist Aufmerksamkeit. Sobald du immer wieder dieselbe Person auf dem Flur triffst, wäre es ratsam, die Polizei und die Hausverwaltung zu informieren. Auch deine Nachbar*innen solltest du warnen. Hier gilt: Lieber einmal zu viel Alarm schlagen als einmal zu wenig.
#2 Vertreter*innen
Es scheint zunächst ganz harmlos zu sein – es klingelt und du öffnest einer netten Person die Tür. Sie stellt sich vor und möchte dir für eine Marktforschung ein paar Fragen stellen. Hier sollten bei dir die Alarmglocken läuten. Zwar kann es tatsächlich sein, dass solche Umfragen gemacht werden, allerdings solltest du keine privaten Daten angeben. Frage nach einem Ausweis oder Ähnlichem und sei dir bewusst, dass du die Tür jederzeit schließen kannst und darfst. Sollte die Person zu aufdringlich sein, rufe die Polizei.
#3 Vorgetäuschte Dienstleistung
In letzter Zeit haben sich Fälle gehäuft, in denen Leute von angeblichen Handwerker*innen oder Dienstleister*innen ausgeraubt wurden. Hier gilt die goldene Regel, dass du niemanden in dein Haus lassen solltest, der nicht angekündigt wurde. Selbst wenn die Person vor deiner Tür einen Ausweis haben sollte, kann dieser gefälscht sein. Wenn du ganz sicher sein möchtest, rufe die Firma an, für die die Person angeblich arbeitet, und erkundige dich, ob wirklich etwas bei dir gemacht werden muss. Im Zweifelsfall kannst du dich auch hier an die Polizei wenden.